Brrr, ist das kalt - Thermometer sinkt weiter
Gestern haben wir die (bisher) kälteste Temperatur des Winters 2010/2011 gemessen. Die Klammern um das (bisher) waren gerechtfertigt, denn in der Nacht zum Mittwoch setzte Väterchen Frost noch eins drauf. Am Mittwochmorgen, es war 7:11 Uhr, blieb das Thermometer bei -20.2°C stehen.
Die bisherige "Rekordtemperatur" des letzten Winters wurde damit nur um zwei Zehntelgrad verfehlt.
Wie geht es mit dem Wetter weiter ? Wetterguru Jens Weißbach orakelt seit Wochen, wenn nicht gar Monaten, von einem "massiven Wintereinbruch Anfang März". Erst vor wenigen Tagen bekräftigte er seine Theorie nochmals und schrieb:
"Nach dem allerneuesten Gequäke vom Wetterfrosch deutet sich für die erste Märzwoche ein Wintereinbruch an. Oftmals sind im März die Schneefälle auch am stärksten und bringen enorme Mengen Schnee innerhalb von ein paar Stunden - wie z.B. am 11.3.2005, als der wilde Gerhard uns einen Schneesturm brachte."
Erinnern wir uns an den Anfang April 1985, als viele Bäume unter der Last zerbrachen. Selbst Maidemonstrationen mußten in den achtziger Jahren -sehr zum Ärger der Genossen- abgesagt werden, weil Unmengen von Neuschnee eine Demonstration mit Kundgebung unmöglich machten. Ich persönlich erinnere mich noch an einen Winter mit Skiliftbetrieb am 1. Mai. Wochen vorher lag schon kein Schnee mehr, dann kam über Nacht mindestens ein halber Meter feinster Pulverschnee.
Obwohl es ziemlich kalt ist: Die Sonne hat schon ziemliche Kraft. Durch die Reflexionen am tiefgefrorenen Schnee erhöht sich die Strahlungsintensität auf der Gesichtshaut. Eine leicht fettende Sonnencreme sollte daher aufgetragen werden, wenn man in der Natur unterwegs ist und die herrliche, wenn auch klirrend kalte, Winterlandschaft genießen möchte. Schützen Sie Ihre Lippen vor Austrockung und tragen Sie nach Möglichkeit eine gute Sonnenbrille.
Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 23.02.2011
Aktuell: 09.03.2011
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