Sächsische Polizei begrüßt die anreisenden Goldwinger mit der Laserpistole
Wie jedes Jahr empfing die sächsische Polizei die in Holzhau anreisenden Goldwinger auch heute mit der Laserpistole. Die Biker, welche oft Strecken von bis zu 1000 Kilometern zurücklegten, "freuten" sich über diese Art der Begrüßung - knapp 2 Kilometer vor dem eigentlichen Ziel- ganz besonders und machten ihrem Ärger bei der Anreise gewaltig Luft.
Von Seiten der Organisatoren und der vielen Helfer, welche seit Monaten daran arbeiten, dass dieses Event für die Goldwinger aus Deutschland und europäischen Nachbarländern ein unvergessliches Erlebnis wird, gab es für die Aktionen der Polizei nur verständnisloses Kopfschütteln.
Kommentare wie "Goldwinger fahren gemütlich und sind keine Raser", "Das einzige gerade und schlaglochfreie Stück Straße auf den letzten Kilometern" oder "Wir arbeiten und geben uns Mühe, dass alle zufrieden und glücklich sind - und die Polizei stellt sich hin und kassiert ab" waren auf dem Gelände des Naturhotels "Lindenhof" zu vernehmen.
Wahrscheinlich möchte die Polizei das Goldwingtreffen in Holzhau nutzen, um mit möglichst geringem Aufwand bei einer größeren Gruppe Motorradfahrern Verkehrserziehung durchzuführen. Die wesentlich höhere Effektivität ist natürlich nicht abzustreiten und entlastet auch den Steuerzahler.
Wir wünschen unseren Goldwingern eine angenehme Anreise.
Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 18.08.2011
Aktuell: 22.08.2011
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