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Interessanter Themenabend über Wasserkraftnutzung in Sachsen

Interessanter Themenabend über Wasserkraftnutzung in Sachsen wasser wasserkraft strom mühle mühlen wasserkraftnutzung energie fdp tino günther carsten arndt Vorträge im Gasthaus Schweizerhof zum Thema Wasserkraft
Vorträge im Gasthaus Schweizerhof zum Thema Wasserkraft

Zu einem interessanten Abend über die Nutzung der Wasserkraft hatte die FDP-Ortsgruppe Rechenberg am 2.11.2007 eingeladen. Im Gasthaus "Schweizerhof" wurden zwei beeindruckende, faktenreiche Vorträge geboten: Über "Wasserkraft im Tal der Freiberger Mulde" sprach Herr Egon Bellmann. Beginnend auf den Hochebenen des Erzgebirgskammes, beschrieb er die Standorte und Nutzungsarten der vielen kleinen Mühlen von Moldava bis Clausnitz in den vergangenen Jahrhunderten. Der andere Redner des Abends, Herr Carsten Arndt, knüpfte mit seiner Powerpoint-Präsentation fast nahtlos an den Vorredner an. Er bot nicht nur Informationen über die Wasserkraftnutzung in ganz Sachsen, sondern konnte als Betreiber eines Wasserkraftwerkes eigene Erfahrungen weitervermitteln. Beide Redner mußten mehrmals ihren Vortrag unterbrechen, weil einige Aussagen sofort von den Gästen diskutiert wurden.

Allein der Fakt, daß man in Sachsen Wasserkraftanlagen demontiert, Wehre begradigt und den Neubau nicht mehr zuläßt, sorgte bereits für Erregung. In Bayern und Thüringen fördert man dagegen die Neuerrichtung. Investoren werde geraten, man solle den Freistaat Sachsen meiden, wenn man sich im Bereich Wasserkraftnutzung engagieren möchte.

              

Unter den Zuhörern war auch Tino Günther, Mitglied des Sächsischen Landtages (FDP), welcher über den Konflikt zwischen Umweltverbänden und Wasserkraftbefürwortern sowie zu konkreten Projekten der FDP Auskunft erteilte.

Der Abend endete mit einer ausgiebigen Diskussion, von der sich mancher Teilnehmer nur schwer trennen konnte. Zu den diskutierten Problemen kam auch die geplante Privatisierung der Burgruine Frauenstein hinzu. Herr Güttler vom Kulturverein Frauenstein erklärte in einer sehr kurzen Ansprache die Situation und bat um die Leistung von Unterschriften.

Gegen 23 Uhr verließen die letzten - immer noch angeregt diskutierenden - Gäste das Restaurant Schweizerhof.

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 02.11.2007
Aktuell: 07.08.2008
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