"DOCKENHAUS & PUPPENKÜCHE" im Spielzeugmuseum Seiffen
Zur diesjährigen Weihnachtsausstellung im Seiffener Spielzeugmuseum stehen all die - oft nicht erfüllbaren - Träume und Gabenwünsche der Mädchen im Mittelpunkt. Unter dem Motto "DOCKENHAUS & PUPPENKÜCHE" wird ab dem 17. November typisches Mädchenspielzeug im Wandel der Jahrhunderte gezeigt.
Welches Mädchen träumte vor Jahrzehnten nicht davon, am Weihnachtstag unter dem Christbaum ein mehrstöckiges Puppenhaus, eine hölzerne Puppenwiege, ein Sortiment Spielmöbel oder einen komplett ausgestatteten Puppenherd mit Töpfen und Pfannen vorzufinden. Nicht nur Kinderherzen schlugen einst höher, wenn ein großer Kaufladen mit all dem wundervollen Zubehör zu den Weihnachtsgaben gehörte. Vielerorts wurde dann die "Weihnachtsstube" zugleich zur Kinderstube, zum Spielzimmer - so wie es die Sonderschau erleben lässt.
Die Ausstellung bietet eine unterhaltsame Reise in die Vergangenheit und zeigt neben 35 komplett eingerichteten Stuben, Küchen und Läden aus den letzten 120 Jahren auch die Geschichte der erzgebirgischen Puppenmöbelfabrikation. Kulturgeschichte en miniature könnte man sagen, wenn da über 40 Möbelsortimente den Stilwandel vom Biedermeier bis hin zum “Nierentisch” der 50er Jahre nachvollziehen lassen.
Viele der früher in Kistchen oder Kartons eingehefteten Kostbarkeiten imitierten edle Hölzer und Furniere. Auch Spielzeugküchen inklusive mannigfaltiger Blechherde, in der Regel mit Spiritusheizung, dürften das Besucherherz höher schlagen lassen. Der Bogen wird bis hin zur Gegenwart gespannt, wenn Puppenhäuser und Spielmöbel der letzten Jahre einen Blick auf die neusten Entwicklungen gestatten.
Die Eröffnung findet am Freitag, den 16. November 2007, um 19.00 Uhr statt.
Nach einer Pressemitteilung v. Dr. Auerbach, Erzgebirgisches Spielzeugmuseum Seiffen)
Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 13.11.2007
Aktuell: 07.08.2008
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