+ + + 26.1.2009: Wintersportbedingungen verändern sich unwesentlich + + +
Was da Ende letzter Woche auf uns zukam, sah nicht sehr vertrauenserweckend aus. Über dem Atlantik wurden extrem tiefe Luftdruckwerte gemessen. Sie waren niedriger als vor dem verheerenden Sturmtief Kyrill im Januar 2007. Das Unwetter zog aber mit Windgeschwindigkeiten um 200 km/h in Richtung Spanien und richtete dort beträchtlichen Schaden an. 15 Tote sollen zu beklagen sein.
In Holzhau wurde am 23.1.2009 um 17:32 Uhr der bisher niedrigste Luftdruck gemessen, seit unsere Wetterstation in Betrieb ist: 979.9 hPa. Außer einer unruhigen Nacht vom Donnerstag zum Freitag und ein paar herumfliegenden Ästen sind aber keine Schäden bekannt geworden. Am Samstag war es wieder still.
Am Skilift gibt es noch jede Menge Kunstschnee. Seit 60 Tagen (23.11.2008) ist der Skilift nun fast durchgängig in Betrieb, täglich ab 9.30 Uhr. Jeden Mittwoch, Freitag und Samstag gibt es Nachtskifahren bis 23 Uhr.
Die Temperaturen der letzten Woche pendelten wieder um den Gefrierpunkt. Die Loipen tauten und gefroren abwechselnd. Es gab wenige Zentimeter Neuschnee. Sie sind aber kaum nennenswert und nicht ausreichend, um die Schneehöhen-Verluste des vorletzten Wochenendes auszugleichen. Daher wird auf den Loipen dringend Neuschnee benötigt.
Wegen der geringen Schneehöhen können die Loipen nicht neu präpariert werden - und das sieht man ihnen auch an. Die Bahndammloipe vom Teichhaus in Richtung Neuhermsdorf ist durch ihren hohen Eisanteil besonders am Abend spiegelglatt und ausgetreten. Das verursacht ein sehr unangenehmes Laufgefühl. Erst kurz vor dem "Bahnhof Hermsdorf" (Sporthotel SWF GmbH), in einer Höhe um 740m üNN, findet man wieder etwas bessere Skibedingungen vor. Sie entsprechen etwa jenen in Holzhau vor einer Woche.
Die Rückfahrt nach Holzhau - Teichhaus ist anstrengender als der leichte Aufstieg nach Neuhermsdorf. Die Skier machen bei der Abfahrt, was die ausgetretene, harte Loipe ihnen diktiert. Aststückchen und Steine stoppen die Fahrt über das Eis unerwartet. Stürze auf harten Untergründen sollte man vermeiden.
Die Skatingstrecke neben der Bahndammloipe ist zwar präpariert, jedoch spiegelglatt, hart und ebenfalls von Laub und Ästen überzogen. .
Im Skigebiet an der Fischerbaude (ebenfalls rund 740m ü NN) ist nur noch die Höhenloipe zu empfehlen, Sie konnte in letzter Zeit mit angewehtem Schnee mehrmals neu präpariert werden.
In den Hotels bereitet man sich auf die Winterferiengäste vor. Sie werden je nach Bundesland in mehreren Wellen anreisen. Es gibt diese Woche aber noch größere touristische Einrichtungen, welche trotz Liftbetriebes vorübergehend mit null Hausgästen belegt sind. Die kurzfristige Buchung von Übernachtungen wird an den Wochentagen -bis zu Beginn der Winterferien- problemlos möglich sein.
Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 26.01.2009
Aktuell: 03.02.2009
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