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Winter kommt langsam in Fahrt - Optimale Wintersportbedingungen - Loipentest (16.2.2009)

Der Winter 2008/2009 kommt langsam in Fahrt. Seit 12 Wochen liegt in Holzhau fast durchgehend Schnee, und genauso lange ist der Skilift -dank Kunstschnee- schon in Betrieb. Eine beachtliche Zeitspanne, wenn man an die zwei vergangenen Winter zurückdenkt. Nur mit der natürlichen Schneehöhe in den Loipen konnte man bisher nicht so recht zufrieden sein. Der Untergrund paßte zwar, aber 10-20 Zentimeter Neuschnee haben wir uns schon seit vielen Wochen gewünscht.

Mit dem Wintersturm vom 11.2.2009 kam endlich der Wetterwechsel. Seitdem gibt es fast ununterbrochen Neuschnee. Rund 10 Zentimeter pro Nacht -so wie heute, am Montag morgen- sind keine Seltenheit. Es ist zwar längst nicht das Maximum, was die Holzhauer jemals erlebt haben, aber es sind die größten Neuschneefälle seit Beginn dieses Winters.

Nun haben unsere Loipenpräparatoren wieder viel zu tun. Am heutigen Montagmorgen waren sie schon ab 5:30 Uhr im Skigebiet unterwegs. So ist ein großer Teil der Loipen fertiggestellt, bevor die Touristen in Holzhau ankommen.

Bei 50-80 Kilometer Loipe (je nach Schneehöhe) kann es eine ganze Weile dauern, bis alle Strecken neu eingespurt sind. Schließlich kann eine tonnenschwere Spurmaschine nicht mit 50 km/h durch den Wald "brettern". Die weniger populären Strecken werden meist zum Ende einer Schicht gespurt. Weitere Loipen für die Skatingtechnik (Eisenbahnerweg usw. ) konnten in den letzten Tagen zusätzlich präpariert werden.

Die Loipen sind momentan in einem hervorragenden Zustand. Wir starten mit den besten Wintersportbedingungen des gesamten Winters 2008/2009 in die neue Winterferienwoche. Weiterer Neuschnee hat sich angekündigt.

Und wenn unsere motorisierten Wintersportfreunde aus Dresden endlich damit aufhören, die Kalkstraße für ihre An- und Abreise von Nassau nach Neuhermsdorf zu nutzen, dann wird im Skigebiet rund um den Drachenkopf auch noch eine richtig tolle Loipe entstehen. Es tut mir leid das schreiben zu müssen, aber ich mußte aus der Loipe aussteigen, um nicht überfahren zu werden. Angesichts solcher Erlebnisse sollte sich nie wieder ein Tourist über den Zustand der Loipen auf der Kalkstraße bzw. dem Schwerdtweg aufregen dürfen. Erst recht, weil dort genügend "Waldweg gesperrt" - Schilder aufgestellt sind. Einige Touristen fahren mit den Autos kilometerlang die Loipen kaputt und andere regen sich hinterher über den Zustand der Loipen auf. So etwas kann einfach nicht sein.

Da es abends schon wieder länger hell ist, lohnt es sich, nach Feierabend noch einmal die Skier ins Auto zu packen und die beleuchtete Nachtloipe an der Fischerbaude zu nutzen. Ich fand es in den letzten Tagen erstaunlich, daß man auf dieser leicht zu laufenden Strecke ab 20 Uhr ziemlich allein unterwegs ist.  Dabei ist diese Loipe doch genau das richtige, um abends noch mal "kurz raus an die Luft" zu kommen.

Also dann: Auf zum Wintersport ins Osterzgebirge !

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 16.02.2009
Aktuell: 04.03.2009
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