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Meinungen zu "Holzhauer sind Holzköpfe" (Auswahl)

(Veröffentlicht am 07.02.2010 • Geschätzte Lesedauer: 4-12 Minuten)

Meinungen zu Holzhauer sind Holzköpfe (Auswahl) holzhau holzkopf sächsische zeitung martina matthes henry berndt Bildquelle: sz-online.de
Bildquelle: sz-online.de

Das Leben in einem Erzgebirgsdorf ist manchmal wie eine Schneeballschlacht. Da fliegen die Bälle hin und her, man hat Spaß, es wird gelacht - und manchmal tut es auch ein bischen weh.

Wenn aber jemand glaubt, er könne die Spielregeln verletzen, indem er plötzlich mit schmutzigem Schnee oder gar Eisbrocken schmeißt, muss sich diejenige nicht wundern, wenn die Holzhauer ihre Schneefräsen rausholen und mit voller Wucht aus allen Rohren zurückballern.

Genau das ist jetzt passiert. Martina Matthes ist seit Ende 2005 die eher glücklose Leiterin des Fremdenverkehrsamtes der Gemeinde Rechenberg. Sie bezeichnete die Holzhauer Einwohner in der Sächsischen Zeitung vom 6.2.2010 öffentlich als "Holzköpfe". Der Artikel ist ein mit bösartigen Unwahrheiten und vorsätzlichen Weglassungen gespicktes Machwerk des "Journalisten" Henry Berndt. Ein Verriß unseres Ortes, welcher sogar die Nazizeit aus der Kiste holt, um beim Leser einen möglichst negativen Eindruck zu hinterlassen. 

Dem Leser wird vermittelt, dass Holzhau eigentlich kaum noch besuchenswert ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Angriffe auf den Tourismusverein, einzelne Hotels, die angebliche Inkompetenz der Holzhauer, (die ja noch nicht einmal bemerkt hätten, dass es den FDGB nicht mehr gibt) und Anschuldigungen gegen unsere Internetseite holzhau.de sind Teil dieses Presse-Machwerkes.

Die Wogen schlugen innerhalb weniger Stunden hoch, für die sonst eher gelassenen Holzhauer sogar ungewöhnlich hoch. Hier eine Auswahl von Reaktionen:

Udo Weise, der als Hotelier der "Fischerbaude" tätig und aktueller Vorsitzender des Tourismusvereins Holzhau e.V. ist, nimmt den neuesten medialen Matthes´schen Ausrutscher extrem persönlich. In einem Telefonat mit holzhau.de erklärt er, dass er mit den Nerven völlig am Ende sei. Er bezeichnete sich gleich selbst als "Ober-Holzkopf". Zwar gibt er zu, es mit der Vereinsarbeit in den letzten Jahren nicht allzu ernst genommen zu haben, fügt aber auch an, dass das Fremdenverkehrsamt gar kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Verein hat. "Das war bereits so, als Tino Bellmann Vereinsvorsitzender war und die Aussage wurde erneuert, als ich den Job Anfang 2006 von ihm übernahm." Er legt Martina Matthes nahe, nicht lange zu fackeln und den Hut zu nehmen.

Der Betreiber des Naturhotels "Lindenhof" Mirko Zimmermann schreibt an Holzhau.de: "Morgen brennt im Rathaus die Luft. Da es nicht der erste Fehltritt von Frau Matthes war, sie nicht zu 100% hinter ihrem Job als Fremdenverkehrsamtschefin steht, gibt es nichts anderes, als den Bürostuhl unverzüglich zu räumen. Sie tritt uns Unternehmer und die Holzhauer Bürger mit solchen Aussagen in den Schmutz.  Wir Vermieter erhalten den Job, den sie innehat und kein anderer. Warum sich Herr Alexander Richter immer über seinen Horizont hinausheben muss, weiß ich nicht - was aus dieser Richtung an Geprahle kommt, ist nicht mehr normal. Die Leute müssen doch denken, es gäbe im Ort keinen aktiveren Unternehmer als ihn - oder überhaupt keine anderen Unternehmer mehr...."

Aus dem benachbarten Skigebiet Altenberg äußert sich ein Stadtrat per Email: "Ich frage mich auch, was dieser Blödsinn soll. Das ist eigentlich ein Grund für eine Kündigung". Scherzend fügt er an, die Altenberger "hätten Frau Matthes extra rübergeschickt, um uns zu schädigen" - und verweist damit auf die immer stärker werdende Konkurrenzsituation der erzgebirgischen Skigebiete untereinander.

Herr Müller aus Mulda per Telefon: "Normalerweise sollte der Bürgermeister seine Fremdenverkehrsamtsleiterin morgen auffordern, ihren Schreibtisch auszuräumen."

Jens Weißbach, Amtsberg: "...das ist ja krass, was bei euch in Holzhau abgeht mit dem Fremdenverkehrsamt. Mit der Tourismusvermarktung im Erzgebirge geht eh was schief. Da könnte man noch viel mehr rausholen."

Herr Schmidt aus Döbeln: "Da soll noch einer sagen in der "Provinz" ist nichts los. Hatte den Artikel in der SZ mit Interesse und Verwunderung gelesen. Da ja eventuelle Probleme nicht konkret angesprochen wurden, ist der Hinweis mit den "Holzköpfen"  wahrlich nicht hilfreich."

Egon Bellmann, Ortschronist Holzhau: "Die Selbstdarstellungssucht des Alexander Richter scheint grenzenlos zu sein. Über die Zustände rund um das ehemalige Waldhotel Sachsenstern regen sich die Holzhauer seit Jahren auf. Das Gebäude gehört der Stadt Freiberg. Es wäre Aufgabe der Gemeindeverwaltung, entsprechenden Druck auf den Grundstückseigentümer auszuüben, um dort Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten. Frau Matthes gibt in dem Artikel vor, etwas für den Tourismus in unserem Ort tun zu wollen - mit diesen Mitteln erreicht sie aber das Gegenteil. Keiner wird mit ihr noch etwas gemeinsam machen wollen."

Volker Liebscher, Berlin: "Für den Nichtholzhauer aus der Ferne liest sich der Artikel nicht ganz so dramatisch. Die Urlauber welche immer kommen, kann es nicht verschrecken. Ein wenig peinlich empfand ich die offensichtliche Richter-Werbung bei gleichzeitiger Schmähung seiner "Kollegen". Walter Richter verlegte früher sogar Ansichtskarten für seinen Mitbewerber Fischer. Ganz erstaunlich, mit welch großen Steinen Frau Matthes aus ihrem Glashaus wirft. Wer ist doch gleich mal für die touristische Außenwerbung amtlich zuständig ?"

Renate Uhlmann, Kinderbuchmuseum Holzhau: "Die Frau Matthes ist für den Tourismus in Holzhau nicht mehr länger tragbar. Ich habe bereits den Bürgermeister angerufen. Er sagte, ich sei nicht die einzige, die sich beschwert hat."

Tino Bellmann (hat sogar einen vorzeigbaren Berufsabschluss als "Holzkopf"): "Ich kann ganz gut damit leben, von einer Zeitung als "passionierter Programmierer" bezeichnet zu werden, auch wenn es von Henry Berndt abwertend gemeint war. Herr Berndt ist ja bei der SZ auch nicht fest angestellt, sondern schreibt per Zeilenhonorar. Seine Interviewanfrage lief darauf hinaus, die touristischen Attraktionen unseres Ortes für die Sächsische Zeitung zu präsentieren. Ich habe leider keine einzige ernsthaft ausformulierte Loipenempfehlung, Wanderempfehlung, Ausflugszielempfehlung oder etwas ähnliches in dem fertigen Artikel gefunden, nur Werbung, irreführende Werbung, journalistisches Gestümper, Halbwissen, an den Haaren herbeigezogenes Gemecker und die Verunglimpfung meines Ortes sowie meiner Nachbarn.  Da ist man doch froh, das Interview abgelehnt zu haben. Sie sollten das Honorar für den von Ihnen verzapften Schund an unseren Kindergarten spenden, Henry #berndt. Ein Kuriosum ist auch, dass die von mir gesponsorte Webseite so dargestellt wird, als sei sie für mein Unternehmen existenziell notwendig. Woher kennen Sie meine Buchhaltung?" 

Hans-Jürgen Güttler, Kulturverein Frauenstein und Stadtführer: Bekanntlich nicht zum ersten Male steht das Fremdenverkehrsamt Holzhau in der Kritik. Man kann nur hoffen, dass die Leiterin, Frau Matthes, über deren Arbeit  ich mir kein Urteil erlauben kann, nicht  den bekannten "Fettnäpfchen - Tretern" aus der Politik nacheifern will. Oder wie muss man ihre Äußerung über die „Holzhauer Holzköpfe“ bewerten? Sie hat sich mit dieser Äußerung selbst disqualifiziert. Dafür sollte sie sich schnellstens bei den Einwohnern entschuldigen. Das ist das mindeste was man erwarten kann!  Doch für mich werden auch ganz andere Probleme deutlich: Offensichtlich ist ein Teil unserer FVA in den Orten des Osterzgebirges falsch besetzt.  Warum muss eigentlich jede Gemeinde ein eigenes FVA haben, das sich schon von der Größe her nicht „rechnen kann“ ? Gerade die Orte wie Holzhau, Frauenstein, Sayda, Neuhausen u.a. sollten sich endlich und ernsthaft Gedanken über eine gemeinsame Vermarktung und Führung des Fremdenverkehrs und des Tourismus in unserer Region machen.  Die Anstrengungen des Tourismusvereins „Silbernes Erzgebirge“ dazu sind lobenswert und zeigen den richtigen Weg, scheitern aber offensichtlich an der „hausbackenen“ Herangehensweise der einzelnen Kommunen. Warum gibt es in unserer Region nicht einen Tourismusverein, der die gegenwärtig zersplitterten Kräfte bündelt und gemeinsam und mit Unterstützung des „Silbernen Erzgebirge“  für die Entwicklung des Tourismus kämpft. Solch ein Tourismusverein könnte sich auch eher qualifizierte Kräfte „leisten“. 

Momentan kursieren noch sehr wenige Kopien des Artikels in Holzhau, aber jeder, der ihn bisher gelesen hat, ist empört und will im Rechenberger Rathaus seinen Protest kund tun.

Aktuell: Nutzen Sie unseren Link, denn der Artikel wurde jetzt von der Sächsischen Zeitung ins Netz gestellt - für alle zukünftigen Gäste auf ewig lesbar. 

 


Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 07.02.2010
Aktuell: 18.01.2018
Seitenaufrufe: 8846
Ähnliche Themen: Holzhau Holzkopf Sächsische Zeitung Martina Matthes Henry Berndt
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