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Das Wetter in Zahlen - Das war der Mai in Holzhau

(Veröffentlicht am 03.06.2010 • Geschätzte Lesedauer: 2-4 Minuten)

Der Mai 2010 wird in die Geschichte unserer Wetterstation eingehen, denn er ist temperaturmäßig ein absoluter "Ausreißer nach unten". Aus 1459 Messwerten errechneten wir folgende Statistikwerte für folgende Lage: Holzhau Ortskern, Tallage, ca. 630 m üNN, genormte Messhöhe 2 m über dem Boden:

  • Durchschnittstemperatur: 9,614°C, zum Vergleich: Mai 2009 = 11.8153°C, Mai 2008 = 12.3989 °C, Mai 2007 = 12.9332 °C
  • Maximaltemperatur: 22.4°C, Mai 2009 = 29.00 °C, Mai 2008 = 30.20 °C, Mai 2007 = 29.00°C
  • Minimaltemperatur: 0.2 °C, Mai 2009 = -2.2°C, Mai 2008 = -1.1°C, Mai 2007 = -2.60°C
  • Durchschnittliche relative Luftfeuchte: 85.21%, Mai 2009 = 76.89%, Mai 2008 = 74.08%, Mai 2007 = 68.62%
  • Die Regenmenge betrug 100.4 Liter pro Quadratmeter. Das ist -vergleichsweise zum Gefühlten- eher wenig. 2009 waren es 144 Liter pro Quadratmeter, im Mai 2008 fielen dagegen nur 32.6 Liter Niederschlag.

Vergleicht man die Temperaturreihen unserer Wetterstation der letzten 4 Jahre, stellt man unschwer fest, dass die Temperaturen immer weiter sinken. Die Durchschnittstemperatur war im Mai 2010 um mehr als 3°C niedriger als jene von 2007. Jeder Erzgebirgler weiß, wie selten es die Natur schafft, in unserem eher kühlen Freiberger Muldental Höchsttemperaturen über 30°C zu erreichen. In den vergangenen Jahren gab es im Mai bereits Spitzentemperaturen um 30 Grad, in diesem Jahr schaffte es die Natur gerade mal auf 22 °C.

Was dem Mai 2010 fehlte, waren die starken Platzregengüsse mit großen Niederschlagsmengen in geringer Zeit. Im vergangenen Jahr (2009) mussten wir am 26.5. über starke Regenfälle mit weggeschwämmten Äckern berichten (Video siehe unten). Dabei fielen in einer halben Stunde 22 Liter Regen pro m².

Die tatsächlich gemessene Niederschlagsmenge des letzten Monats deckt sich nicht ganz mit dem schlechten Eindruck, welchen der Mai 2010 hinterlässt. Durch den dauertrüben, grauen Nebelbrei und den feinen Wasserschleier, welcher permanent von Himmel fällt und sich auch in den Messwerten der durchschnittlichen Luftfeuchte wiederfindet, glaubt man, es habe ständig und viel geregnet. Wobei -ehrlich gesagt- 100 Liter kein Pappenstiel sind. Vor allem, wenn das Wasser durch die fehlenden Schönwetterperioden nicht wieder verdunstet.

Nun müsste man eigentlich schreiben: "...lasst uns nach vorne schauen"... doch der Juni 2010 macht leider genau so furchtbar weiter, wie der Mai geendet hat...

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 03.06.2010
Aktuell: 26.06.2018
Seitenaufrufe: 3584
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