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Arbeiten am illegalen Solarpark im Naturschutzgebiet bei Moldava gehen trotz Baustopps weiter

(Veröffentlicht am 21.09.2010 • Geschätzte Lesedauer: 1-3 Minuten)

Arbeiten am illegalen Solarpark im Naturschutzgebiet bei Moldava gehen trotz Baustopps weiter haustein solarpark naturschutzgebiet moldava natura 2000 Illegaler Solarpark in der tschechischen Partnergemeinde Moldava
Illegaler Solarpark in der tschechischen Partnergemeinde Moldava

Die Holzhauer schauten fassungslos auf die Aufnahmen, welche wir am 20.9.2010 in unserer tschechischen "Partnergemeinde" Moldava gemacht haben. Seit einiger Zeit wird neben dem kleinen Grenzdörfchen ein riesiger Solarpark gebaut - mitten in einem europäischen Natura 2000 - Naturschutzgebiet (SPA) !

Das tschechische Fernsehen, die "Freie Presse" und die "Sächsische Zeitung" machten nun öffentlich, was viele Erzgebirgler schon längst vermutet haben. Für dieses Bauvorhaben soll es weder eine Baugenehmigung, einen Flächennutzungsplan noch ein Umweltverträglichkeitsgutachten geben.

Die Bezirksregierung in Usti nad Labem hat -der Presse zufolge- einen Baustopp angeordnet. Bei unseren Filmarbeiten am 20.9.2010 gingen jedoch die Baumaßnahmen unbeirrt weiter.

Ein Interview mit dem "MDR-Sachsenspiegel" und holzhau.de haben die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Moldava nicht zugelassen. Der Bürgermeister sei nicht da, hieß es.

Ein Interview gäbe es ohnehin nur mit einem Dolmetscher - "vielleicht". Auf den Versuch einer Frage, wieso die Bauarbeiten am Solarpark trotz Baustopps weitergingen, gab es lediglich Schulterzucken.

Zum zusätzlich geplanten Windpark gab es nur ein kurzes Statement: "Moldava will den Windpark".

Der Bundestagsabgeordnete Heinz-Peter Haustein (FDP) forderte vor laufender Kamera den Abriß des halbfertigen Solarparks. Die Tschechische Republik sei zwar in der Europäischen Union, würde sich aber nicht normentreu verhalten.

Man wolle in Tschechien möglichst schnell vollendete Tatsachen schaffen und hoffe wahrscheinlich, damit durchzukommen. Das gelte es zu verhindern, so Haustein weiter.

 

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 21.09.2010
Aktuell: 26.09.2017
Seitenaufrufe: 4387
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