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Tschechien beschließt Steuer auf Solarstrom und Senkung der Einspeisevergütung

(Veröffentlicht am 23.11.2010 • Geschätzte Lesedauer: 1-3 Minuten)

Tschechien beschließt Steuer auf Solarstrom und Senkung der Einspeisevergütung solarstrom ökostrom steuern einspeisevergütung tschechien Illegale tschechische Solarparks in europäischen Naturschutzgebieten - hier bei Moldava
Illegale tschechische Solarparks in europäischen Naturschutzgebieten - hier bei Moldava

Die Tschechische Republik bietet Investoren im Bereich Solarenergie die weltweit höchste Einspeiseverpütung pro Kilowattstunde. Stolze 50 Cent klingeln in den Kassen der Solarparkbetreiber bei jedem Kilowatt, welches sie in das öffentliche Stromnetz leiten.

Nun berichten mehrere Webseiten, dass es in Tschechien künftig eine drastische Steuer auf Solarstrom geben wird. Und nicht nur das: Die bisherige Einspeisevergütung für Solarstrom soll radikal zusammengestrichen werden.

Auf sonnen-gaertner.de kann man nachlesen, dass ein entsprechender Beschluß für eine Solarstromsteuer in Höhe von 26 bis 28% bereits vorliegt. Doch nicht nur aktuelle Einkünfte sollen versteuert werden, sondern auch Erlöse aus früheren Jahren. Die Steuer soll erhoben werden, auch wenn eine rückwirkende Versteuerung in der Europäischen Union gar nicht rechtskonform ist.

Die Einspeisevergütung sinkt schon im Jahre 2011 um fast 50%.

Gleiches erfährt man auf der Webseite photovoltaik.eu. "Tschechien würgt Photovoltaik-Markt ab" lautet die Schlagzeile des Artikels. "Mit der Einführung der Solarsteuer ist der tschechische Photovoltaik-Markt tot", wird ein Analyst zitiert.

Ab Jahreswechsel wird Tschechien den Bau von Solarparks nicht mehr fördern.  

Weitere Informationen finden Sie in den unten verlinkten Artikeln. Welche Gründe die tschechische Regierung zu diesen drastischen Entscheidungen bewegt und ob die illegal in europäischen Naturschutzgebieten errichteten tschechischen Solarparks etwas mit diesen Entscheidungen zu tun haben, war leider nicht zu erfahren.

Die Wirtschaftlichkeit tschechischer Solarparks wird mit dieser neuen Steuer nochmals in Frage gestellt. Wetterexperten hatte ohnehin gerätselt, welchen Sinn Solarparks auf dem Erzgebirgskamm haben. Bei Schnee, Nebel und einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von nur 1400-1500 Stunden pro Jahr dürften die tatsächlichen Erlöse aus dem Solarstrom eher gering sein - es sei denn, man hat als Betreiber ganz andere Intentionen...

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 23.11.2010
Aktuell: 03.10.2012
Seitenaufrufe: 5956
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