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132 Liter Regen vom 23.12.2012 bis zum 10.1.2013 - Wiesen in Holzhau überflutet - Schneehöhe null

(Veröffentlicht am 09.01.2013 • Geschätzte Lesedauer: 2-4 Minuten)

132 Liter Regen vom 23.12.2012 bis zum 10.1.2013 - Wiesen in Holzhau überflutet - Schneehöhe null hochwasser dauerregen pegelstände holzhau schneehöhe Freiberger Mulde führt schon im Oberlauf Hochwasser
Freiberger Mulde führt schon im Oberlauf Hochwasser

In der Zeit vom 23.12.2012 bis zum 10.1.2013 gab es in Holzhau fast durchgehend Niederschläge. Der größte Teil fiel als Regen und ließ sowohl die natürliche als auch die künstliche Schneedecke am Holzhauer Skilift komplett abschmelzen. Im genannten Zeitraum fielen in Holzhau 132 Liter Regen pro Quadratmeter. Am 9.1.2013 war die Schneehöhe in Holzhau wieder bei 0 (null) angekommen.

Der wochenlange Dauerregen hat nicht nur den Schnee abgeschmolzen, sondern auch den Boden stark durchgeweicht. Die Freiberger Mulde, vor wenigen Wochen noch ein bedauernswertes Rinnsal, hat sich in einen reißenden, die Ufer übersteigenden Fluss verwandelt. Die seit Monaten vertrockneten Nebenflüsse und -bäche führen reichlich Wasser.

Das Niederschlagsdefizit des letzten Jahres ist damit nahezu ausgeglichen. Trotz der extremen Wettersituationen muss man immer wieder feststellen, dass sich die Natur im Großen und Ganzen immer wieder von selbst ausgleicht.

Für den Tourismus ist die aktuelle Wettersituation im Erzgebirge allerdings eine Katastrophe. Bis zur Dezembermitte konnte man den Wintersportlern in Holzhau optimale Bedingungen anbieten. Das Interesse der Touristen hielt sich -angesichts des Vorweihnachtsstresses und des Überangebotes an Weihnachtsmärkten- in Grenzen. Kurz vor Heiligabend wurde aus dem anfänglichen, tagelangen Geniesel ein kräftiger Dauerregen. Ausgerechnet in einer der am stärksten nachgefragten Jahreszeiten, zwischen Weihnachten und Silvester, wurde den Touristen der Winterspaß regelrecht ver"hagel"t (verregnet).

Am 28.12.2012 gab es wenige Zentimeter Neuschnee.  Kurz vor Silvester ging der Dauerregen weiter und setzte sich mit kurzen Unterbrechungen bis zum 9.1.2013 fort. Erst in der Nacht zum 10.1.2013 sanken die Temperaturen und der Niederschlag ging in Schnee über. 

Die Schneefallgrenze lag bei etwa 600m üNN. Der im Muldental gelegene Teil von Holzhau blieb schneefrei, während es im Oberdorf (750-800m) teilweise zu kräftigem Schneefall und auch Schneetreiben kam.

Vergleiche zu ähnlichen Wettersituationen fallen nicht schwer und man muß auch nicht allzuweit in die Geschichte zurückblicken, um Parallelen zum diesjährigen Winterverlauf zu finden. Der Jahreswechsel 2009/2010 verlief ähnlich.

 


 

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 09.01.2013
Aktuell: 21.06.2018
Seitenaufrufe: 5435
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