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Windpark Moldava - Interview mit Michael Eilenberger (Gegenwind Sachsen) vom 19.10.2013

(Veröffentlicht am 29.10.2013 • Geschätzte Lesedauer: 2-4 Minuten)

Windpark Moldava - Interview mit Michael Eilenberger (Gegenwind Sachsen) vom 19.10.2013 windpark moldava eilenberger gegenwind Michael Eilenberger (Gegenwind Sachsen) im Interview
Michael Eilenberger (Gegenwind Sachsen) im Interview

Seit etwa viereinhalb Jahren wehren sich die Erzgebirgler gegen einen Windpark, welcher von tschechischen Investoren in einem europäischen Natura-2000-Schutzgebiet errichtet werden soll. Der Windpark an der Staatsgrenze sollte ursprünglich mit 45 Windkraftanlagen bestückt werden. Bei knapp 200 Metern Gesamthöhe wäre der Windpark ein extremer Eingriff in die Natur und das Landschaftsbild.  

Bis heute hat es die Bürgerinitiative "Gegenwind" geschafft, das Windparkprojekt zu verzögern. Ohne den massiven Protest aus Holzhau stünden die Windkraftanlagen längst.

Statt dessen gibt es für den Windpark Moldava nach wie vor keine Baugenehmigung. Naturschutzaspekte werden auch von der tschechischen Regierung immer stärker in die Betrachtungen einbezogen. Die tschechischen Investoren haben jetzt versucht, eine "Ausnahmegenehmigung" zu beantragen. Mit dieser "Ausnahmegenehmigung" sollte das europäische Naturschutzrecht teilweise ausgehebelt werden.

Die EU hat reagiert und Tschechien mit einer langen Liste von Fragen konfrontiert. Tschechien muss sich nun gegenüber der Europäischen Union rechtfertigen, warum eine "Ausnahmegenehmigung" erteilt werden soll.

Sowohl von tschechischer als auch deutscher Seite wurden gegen diese "Ausnahmegenehmigungen" Klagen vor der EU eingereicht.

Während Deutschland an den "Erneuerbaren Energien" bzw. der "Energiewende" festhält, hat sich Tschechien dazu entschlossen, sämtliche Subventionen für erneuerbare Energien zu streichen. Mit dem 31.12.2013 fallen die Zuschüsse für Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen bzw. Solarparks weg.  Die Einspeisevergütung wurde schon im vergangenen Jahr drastisch reduziert. Die tschechische Regierung begründet ihre Entscheidung mit dem nicht mehr zumutbaren Strompreis.

Den tschechischen Investoren läuft die Zeit davon. Wenn sie nicht bald eine Baugenehmigung erhalten, wird das Projekt "Windpark Moldava" nicht mehr rentabel werden.

Die Bürgerinitiative "Gegenwind", welche vor über 4 Jahren zu neuem Leben erweckt wurde, hat sich zwischenzeitlich zu "Gegenwind Erzgebirge" und seit neuestem zu "Gegenwind Sachsen" weiterentwickelt.

Wir hatten am 19.10.2013 die Möglichkeit, uns mit Michael Eilenberger von "Gegenwind" zu unterhalten. Das Interview finden Sie im unten verlinkten Video. Zur Zeit wird es auch auf "Kanal 9 Erzgebirge" gesendet. 

 


Informationen zu diesem Artikel:

Erstellt: 29.10.2013
Aktuell: 22.03.2017
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