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Einwohner sehen Zuweisung von Flüchtlingen sehr kritisch - Widerstand angekündigt

(Veröffentlicht am 29.01.2016)

Einwohner sehen Zuweisung von Flüchtlingen sehr kritisch - Widerstand angekündigt clausnitz flüchtlinge Refugees not welcome - Widerstand gegen die Zuweisung von Flüchtlingen im Ortsteil Clausnitz
Refugees not welcome - Widerstand gegen die Zuweisung von Flüchtlingen im Ortsteil Clausnitz

Seit Anfang September 2015 wurde die Zuweisung von Flüchtlingen für unseren Ort Rechenberg-Bienenmühle angekündigt. Ende September wurden die Zahlen konkret. 36 Asylsuchende sollten in mehreren Etappen am 15. Oktober 2015,  30. November 2015 und am 31.3.2015 anreisen und im Ortsteil Clausnitz untergebracht werden. Die ersten beiden Termine wurden nicht gehalten und auf "Mitte Januar 2016" verschoben. 

In den vergangenen Tagen fand in Clausnitz eine Bürgerinformationsveranstaltung statt, die nicht allzu glücklich verlaufen sein soll. Einige Einwohner fanden, dass Bürgermeister Michael Funke "im Laufe des Abends die Argumente ausgegangen seien."

Besonders hart wurde das Auftreten des ehemaligen Bürgermeisterkandidaten Thomas Hetze diskutiert und kritisiert. Noch vor wenigen Monaten hatte er Veranstaltungen gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Nassau organisiert und war als Redner für die AfD aufgetreten. Nun ist er als "Leiter eines Asylbewerberheimes und regionaler Ansprechpartner für die Flüchtlinge in Clausnitz" tätig. Die befragten Bürger äußerten nahezu einstimmig, dass Thomas Hetze jetzt den letzten Funken seiner politischen Glaubwürdigkeit verloren habe. Es sei gut, "dass man ihn im Mai 2015 nicht gewählt hat". Sein Gesinnungswandel wäre "das Allerletzte".

In der seit Spätsommer aufgeheizten Stimmung gibt es auch die Forderung nach "Widerstand" gegen die Zuweisung von Flüchtlingen. Gleichzeitig steht die Drohung im Raum, "dass ein einziger Fehltritt der Flüchtlinge genüge, um das Fass zum Überlaufen zu bringen."  

An den Clausnitzer Ortseingängen wurden Banner aufgestellt, mit denen die Bürger ihren Protest zum Ausdruck bringen wollen.

 

 

 


Informationen zu diesem Artikel:

Erstellt: 29.01.2016
Aktuell: 21.03.2016
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