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Sachsen hat rund 18 Prozent mehr Touristen, Sächsische Schweiz und Lausitz ganz vorn (Kommentar)

Es ist eine gute Nachricht, auch wenn sie manch einem nicht gefallen mag: Unser Freistaat Sachsen erlebt einen regelrechten Tourismus-Boom. Satte 17,7 Prozent Zuwachs gab es im April gegenüber dem Vorjahr. In der Sächsischen Schweiz stiegen die Übernachtungszahlen gegenüber 2016 sogar um 38 Prozent. In der Lausitz waren es rund 29 Prozent. Es sind die höchsten Werte seit 1991. Das Erzgebirge wird in der Pressemeldung des Statistischen Landesamtes leider nicht erwähnt. Welche Regionen bzw. Städte dafür gesorgt haben, dass der Durchschnitt nicht höher ist, bleibt offen.

Um innerhalb eines Jahres einen so gigantischen Sprung bei den Gästezahlen hinzubekommen, würde man ein sehr teures Marketing benötigen. 

Wie ist so etwas möglich? Seit mehr als 10 Jahren geben sich die Medien ausgiebig Mühe, uns Sachsen als ausländerfeindliche, dumme, rassistische und unfreundliche Menschen darzustellen. Die Sächsische Schweiz ist von dieser Art der "Berichterstattung" seit der Bundestagswahl im Jahre 2005 ganz besonders betroffen. In den letzten zwei Jahren wurde daraus eine für alle Sachsen geltende, pauschalierte Aburteilung. Es sollte der Eindruck entstehen, "Clausnitz" oder "Heidenau" seien in Sachsen faktisch überall.

"PEGIDA ist Gift für Sachsens Tourismus", hieß es mehrfach aus der Landeshauptstadt Dresden. Niemand werde in Sachsen überhaupt noch Urlaub machen wollen. Und es gab auch offene Drohungen. Man wolle dafür sorgen, dass niemand mehr in Sachsen Urlaub machen will.

Und nun das noch! Selbst die Zahl der ausländischen Touristen hat in Sachsen innerhalb eines Jahres zweistellig zugenommen. Die meisten Gäste kamen aus der Schweiz und aus Polen. Die Sächsische Schweiz, bei den Medien spätestens seit 2005 der Inbegriff für Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus, verbucht die höchsten Zuwächse im Tourismusgewerbe. Wie kann das sein?

Welche Ursachen der Touristenboom hat, bleibt in den bisherigen Pressemeldungen recht schwammig. Hier kann sich jeder Leser selbst Gedanken machen und eine eigene Meinung bilden.

Mit Sicherheit wird es nicht daran liegen, dass die sächsischen Straßen im letzten Winter schöner geworden sind. Und sooo kuschlig war das Wetter im April auch nicht, dass man in Sachsen Urlaub machen würde. Ganz im Gegenteil. Zu Ostern lagen in Holzhau 5 Zentimeter Schnee und die Tagesmitteltemperaturen waren über Ostern mit Werten zwischen 1 und 7 Grad Celsius alles andere als angenehm. Trotzdem waren die Hotels nahezu ausgebucht.

Hat die pauschale Medienschelte gegen unseren Freistaat und seine Bürger etwa dafür gesorgt, dass der Begriff "Sachsen" in den Köpfen potentieller Touristen angekommen ist? Schließlich muss man einen Begriff nur oft genug hören, damit er sich im Gehirn festsetzt.

Man weiß es nicht. Falls ja, so war das von den "Machern" mit Sicherheit nicht beabsichtigt. Trotzdem vielen Dank dafür! So viel Sendezeit, wie dem "Sachsen-Bashing" gewidmet war, hätte man als Werbetreibender gar nicht bezahlen können. Der Begriff "Sachsen-Bashing" stammt übrigens von unserem Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich. Er beschwerte sich mehrfach öffentlich über die pauschale Herabwürdigung der Sachsen in den Medien. Und Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der seit vielen Jahren eng mit Sachsen verbandelt ist, sagte: "Menschen, die noch nie in Sachsen waren, wissen angeblich genau, was da schiefgelaufen ist. So bringt man die Dinge nicht voran."

Diese Aussage passt übrigens gut zu dem Sprichwort "Wenn auf hoher See ein Schiff untergeht, gibt es an Land jede Menge schlaue Kapitäne."

Da etwa 92 Prozent der Gästebewertungen positiv waren, könnte man vermuten, dass der Freistaat Sachsen wesentlich sehenswerter ist und die Sachsen wesentlich gastfreundlicher sind, als es mancher Medienvertreter gern dargestellt hätte.

Holzhau hatte übrigens auch eine negative Bewertung. Da ging es jedoch nicht um Unfreundlichkeit, fehlende Gastlichkeit oder gar Ausländerfeindlichkeit. Die Gemeindeverwaltung hatte Anfang Januar versäumt, einen Gehweg vom Schnee zu beräumen. Und das darf schon mal passieren, wenn man die Priorität auf "gut befahrbare Straßen innerhalb des Ortes, bis in die oberen Ortslagen" setzt. Andere Orte, wie z.B. unsere Kreisstadt, schaffen ja noch nicht einmal das.

 

Warnung: Dieser Beitrag enthält ironische und sarkastische Elemente. Wir bitten um Beachtung.



 

Informationen zu diesem Artikel:

Erstellt: 23.06.2017
Aktuell: 17.11.2017
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