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Wetter-Rückschau - Das war der Januar 2018 in Holzhau

Wetter-Rückschau - Das war der Januar 2018 in Holzhau wetterwarnung holzhau mittelsachsen dwd

"Der wärmste Januar seit..." soll es gewesen sein, was uns die Natur im Januar 2018 geboten hat. Ob das wirklich so gewesen ist, können und wollen wir nicht beurteilen. Wir halten uns an unsere eigenen Messdaten und müssen feststellen, dass es wirklich knapp war. Am Ende fehlten dem Januar 2018 bei der Monatsmitteltemperatur nur 0.08 K, um den Januar 2008 vom Sockel des "wärmsten Januars seit..." zu stürzen.

(Wir messen seit dem Februar 2007 selbst. Daher beziehen sich alle Messwerte und Vergleiche auf den "Beginn unserer eigenen Wetteraufzeichnungen")

Fangen wir bei den gemessenen Einzeltemperaturen an. Der Januar 2018 ist völlig unauffällig. Er schaffte es weder in die Liste der wärmsten noch in die Liste der kältesten Tage. Apropos kalte Tage: Seit dem 27.1.2010 hat es nur der 7.Januar 2017 noch einmal geschafft, in die Liste der "kältesten Januartage" zu kommen. 2014, 2015 und 2016 führen dagegen die Liste der "wärmsten Januartage" an.

Zur Monatsmitteltemperatur: Mit 1.034 K liegt der Januar 2018 als zweitwärmster Januar hinter dem Januar 2008 (1.10583 K). Zum Vergleich: Der Januar 2017 hatte eine Monatsmitteltemperatur von -4.83672 K.

Die Kältesumme des Winters 2017/2018 lag Ende Januar bei etwa -65 K. Das hat momentan noch gar nichts zu bedeuten, denn abgerechnet wird Ende März. Februar und März können noch genug Minusgrade liefern, um den aktuellen Wert zu korrigieren. Trotzdem ist dieser Wert sehr hoch.

Der Orkan "Friederike" zog in der Monatsmitte mit seinen südlichen Ausläufern durch unser Tal. Wir haben einen 15-Minuten-Mittelwert von 149 km/h als höchste Windgeschwindigkeit gemessen. Die Freiberger Eisenbahn stellte ihren Betrieb vorsichtshalber ein. Was sich als durchaus umsichtig erwies. Kurz danach versperrten sieben umgestürzte Bäume die Bahnstrecke.

Bei den Niederschlagsmengen ist der Januar 2018 ein wirklich trauriges Beispiel. Gerade mal 35 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fielen im ganzen Monat. Das wären 30-40 Zentimeter Schnee gewesen; also eine Menge, die im Erzgebirge auch innerhalb von Stunden vom Himmel fallen kann. An der Bewölkung kann es nicht gelegen haben, davon gab es im Januar 2018 wahrlich genug. Wir messen die Sonnenstunden nicht. Der Wetterdienst DWD schreibt in seiner Pressemeldung, bezogen auf ganz Deutschland: "Beim Sonnenschein fehlten mit etwa 35 Stunden 20 Prozent zum Soll von 44 Stunden."

(Anmerkung holzhau.de: Wir betrachten den Begriff "Soll" bei Wetter & Natur sehr kritisch.)

Auf Sachsen bezogen, fasst der DWD den Januar 2018 zusammen: "Im Januar 2018 war Sachsen mit 3,3 °C ein vergleichsweise kaltes und mit gut 50 l/m² das trockenste Bundesland. Die Sonne schien knapp 35 Stunden. Bundesweit am tiefsten sank das Quecksilber im Januar in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge. Dort ging die Temperatur am 21. auf -13,0 °C zurück. Böhmischer Wind entwurzelte am 9. im Erzgebirge zahlreiche Bäume."

Damit hatte Sachsen im Vergleich zu den anderen Landesteilen eine völlig umgekehrte Wettersituation. Dort galt der Januar 2018 als "außergewöhnlich niederschlagsreich". Als Beispiel sei hier das Saarland mit 250 Liter /m² genannt. 

 


 

 

Informationen zu diesem Artikel:

Erstellt: 05.02.2018
Aktuell: 02.03.2018
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