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In Holzhau, Rechenberg-Bienenmühle und Clausnitz setzt langsam Trockenheit ein

(Veröffentlicht am 05.07.2018)

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Der Hundertjährige Kalender nach Hellwig

Der "Hundertjährige Kalender", oder besser gesagt "einer von mehreren", hat vorhergesagt, dass das Jahr 2018 einen heißen Sommer mit Wassermangel bringen würde. Andere "Hundertjährige Kalender" orakelten hingegen, dass es im April "Rauhe Winde", "Reif und Frost" geben soll oder gar Mitte Mai "Viel Regen" fallen wird.

Viel Glück hatten die Kalendermacher mit ihren Vorhersagen in diesem Jahr nicht. Das Jahr 2018 sei ein "Venusjahr", schreibt die Webseite "hundertjaehriger-kalender.com": "Das Venusjahr 2018 ist mehr feucht als trocken, auch schwül und ziemlich warm." Des weiteren heißt es "Hat es im Frühling ständig geregnet, folgt ein heißer und dürrer Sommer."

Es hat im Frühjahr NICHT ständig geregnet, April und Mai schafften es an die Spitze der wärmsten Monate seit 2007 und trotzdem ist der Sommer "heiß und dürr". Der Natur gehen die Wasserreserven aus. Angesichts der Niederschlagsknappheit, der geringen Luftfeuchte, bei ständigem Ostwind und den durchgehend hohen Temperaturen im April, Mai und Juni ist das aber auch kein Wunder.

Wetterexperten betrachten den "Hundertjährigen Kalender" ohnehin als Scharlatanerie.

Die Wetterstation Holzhau hat in der Zeit vom 1.4.2018 bis zum 30.6.2018 nur 108 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen. Um sich das bildlich vorzustellen: Es sind etwa 11 große Gießkannen auf der Fläche eines handelsüblichen Frühbeetes - in einem Vierteljahr. Grob gerundet wäre das eine Gießkanne pro Woche. 

Vergleichswerte für den gleichen Zeitraum in 2016 sind 155 Liter, 2015 waren es 150 Liter, 2014 waren es 239 Liter.

Im Hochwasserjahr 2013 kamen vom April bis zum Juni sogar 478 Liter pro Quadratmeter zusammen, wobei der April nur 36 Liter besteuerte, der Juni hingegen 256 Liter. Aber auch der Mai 2013 brachte mit 185 Litern mehr Niederschlag als andere Jahre im ganzen Frühjahr.

Im Jahr vor dem letzten Hochwasser, also 2012, waren es von April bis Juni 196 Liter.

Die 108 Liter sind in diesem Jahr und in unserer Region extrem wenig, wenn man gleichzeitig die hohe Verdunstung durch Wind und Sonne berücksichtigt.

Die Bäche führen Niedrigwasser. Die geringen Niederschläge der letzten Wochen haben nur kurzzeitig und nur wenig Besserung gebracht. Wenn man mit dem Spaten in die Erde sticht, fällt der lehmige Boden locker auseinander.

Für den 9. Juli werden momentan Niederschläge angekündigt. Allerdings liegt die "Niederschlagswahrscheinlichkeit" bei nur 50 Prozent und die vorhergesagte Menge ist mit 10 Litern pro m² auch nicht überragend. 

Das Wettermodell ECMWF geht in seiner 15-Tage-Vorhersage derzeit davon aus, dass bis zum 20. Juli stärkere Niederschläge zu erwarten sind. Auch hier wird der Regen erst in der kommenden Woche (Ab Dienstag, 10. Juli) erwartet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Regen bis zum 20. Juli auf eine Gesamtsumme von etwa 40 Liter/m² kommen. Andere Berechnungen, mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit, zeigen Werte bis 82 Liter/m².

Alle Wettermodelle sind sich jedoch darüber einig, dass es diese Woche keine nennenswerten Regenfälle geben wird.

Übrigens: Speziell für den Juli gibt es im "Hundertjährigen" eine interessante, weil zutreffende Aussage: "Durchwachsen ist der Juli. Er beginnt mit Frost, Gewitter und ist eher trüb." Na, warten wir´s ab...

PS: Die seit 5.6. gelegentlich vom Himmel tröpfelnden "Regenfälle" liegen im nicht messbaren Bereich. Verdunstung und Niederschlag heben sich innerhalb kürzester Zeit auf.


 

 

Informationen zu diesem Artikel:

Erstellt: 05.07.2018
Aktuell: 06.07.2018
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