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Rechenberg-Bienenmühle - Ortsportrait einer Großgemeinde

(Veröffentlicht am 10.06.2005)

Rechenberg-Bienenmühle - Ortsportrait einer Großgemeinde rechenberg bienenmühle Rechenberg-Bienenmühle / Foto+Panorama: T. Bellmann
Rechenberg-Bienenmühle / Foto+Panorama: T. Bellmann

Rechenberg-Bienenmühle, reizvoll gelegen im Tal der Freiberger Mulde, ist umgeben von ausgedehnten Wäldern und Wiesen. Viele gut markierte Wander- und Radwege führen durch die schöne Umgebung des Ortes, der auch wegen seiner gepflegten Fachwerke bekannt ist. Abseits der Straßen findet der Gast Ruhe und Erholung.

Wanderer und Naturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten.

Rechenberg wurde 1270 erstmals als Sitz eines Rittergutes mit Burg und Herrenhaus erwähnt. Die Burg und der Ort Rechenberg hatten im Mittelalter Bedeutung für den Handel mit Böhmen.

Sehenswert sind der historische Ortskern mit dem ehemaligen Herrenhaus, der Burgruine, der ehemaligen Dorfschule, dem Markt und der Traditionsbrauerei. Seit 1558 besitzt Rechenberg das Braurecht. Der Ruf des beliebten Rechenberger Bieres trug und trägt wesentlich zum Bekanntsein des Erzgebirgsortes bei.

Direkt neben der alten Burgruine am Rechenberger Rathaus befindet sich das Sächsische Brauereimuseum der Rechenberger Traditionsbrauerei. Einige Minuten Fußweg entfernt kann man das "Flößerhaus", ein winziges Museum über das Leben der erzgebirgischen Holzflößer, besuchen.

Der "Häuselmacher" fertigt in seiner kleinen Werkstatt originalgetreue Häuschen aus Holz, die man auf vielen erzgebirgischen Volkskunstartikeln wiederfindet. 

Am Markt befindet sich eine Bäckereiverkaufsstelle. Es gibt zwei Friseursalons und einen Kosmetiksalon. Der EC-Geldautomat der Sparkasse Mittelsachsen und das Fremdenverkehrsamt befinden sich im Rathaus. 

Die Ortsteile Rechenberg und Bienenmühle wurden Anfang des 20. Jahrhunderts zum Ort Rechenberg-Bienenmühle vereint.

Bienenmühle war  im Mittelalter wegen seiner "Brettmühle" im "Bienenholz" (Sägewerk in einem Seitental) bekannt und erlangte später durch seinen großen Rangierbahnhof mit Lokschuppen und Drehscheibe eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung. Mehrere hundert Beamte arbeiteten damals bei der Königlich-sächsischen Eisenbahn. Weiterhin gab es viele kleine Möbelfabriken, welche Stühle und Möbel herstellten. Bis 1989 arbeiteten rund 400 Menschen im holzverarbeitenden Gewerbe.

Heute gibt es die "Bienenmühle Möbel GmbH", welche seit 1990 durchgehend Möbel produziert.

In Bienenmühle findet der Tourist zwei Arztpraxen, einen Zahnarzt, die Apotheke, das Blumengeschäft, einen Bäcker, Fleischer, Edeka-Markt, Friseursalon, Kosmetiksalon und ein Geschäft für erzgebirgische Volkskunst vor.

Der Naturlehrpfad im Rechenberger Naturschutzgebiet "Trostgrund" gehört zum sächsischen Forstamt Brand-Erbisdorf. Das 26 Hektar große Terrain bietet Interessantes und Wissenswertes über die Flora und Fauna des Naturschutzgebietes. Ein unbeschwerlicher, ca. 3 Kilometer langer Weg führt vorbei an typischen Waldpflanzen wie Buschwindröschen und Sauerklee. Zu finden ist der wunderschöne, aber giftige Fingerhut genauso wie erzgebirgstypische Ebereschen, Gemeine Esche oder Bergahorn. Eine besondere Rarität, die Weißtanne, von deren Art im Erzgebirge nur noch wenige Exemplare existieren, wird man ebenfalls vorfinden.

Die Wanderung führt vorbei an einem alten Köhlerschacht. Zur Rast laden die errichteten Sitzgelegenheiten ein, von deren Standort man eine herrliche Aussicht auf den Ort Rechenberg-Bienenmühle hat. Sollte man einmal von einem Regenschauer überrascht werden, bieten die Schutzhütten einen gemütlichen Unterschlupf. Zahlreiche Lehrtafeln, die besonders den Kindern unsere heimische Pflanzen- und Tierwelt nahebringen sollen, begleiten den Naturlehrpfad.

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 10.06.2005
Aktuell: 27.12.2016
Seitenaufrufe: 17457
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