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Kaum Sturmschäden nach Tief "Kirsten" - Freiberger Eisenbahn mit 50 Minuten Verspätung

(Veröffentlicht am 28.08.2020 • Geschätzte Lesedauer: 2-4 Minuten)

Kaum Sturmschäden nach Tief Kirsten - Freiberger Eisenbahn mit 50 Minuten Verspätung sturmtief kirsten dwd wetterwarnung unwetterwarnung gewitter erzgebirge holzhau verspätung freiberger eisenbahn Eine ca. 15 cm dicke Birke hinderte die Freiberger Eisenbahn an der Weiterfahrt nach Berthelsdorf
Eine ca. 15 cm dicke Birke hinderte die Freiberger Eisenbahn an der Weiterfahrt nach Berthelsdorf

Das Tiefdruckgebiet "Kirsten" zog am Mittwoch, den 26.8.2020 über Deutschland. Der DWD hatte rechtzeitig und großflächig vor einer "markanten Wettersituation" gewarnt. Auf dem Brocken wurden Windstärken um 130 km/h gemessen. Das entspricht Windstärke 12 / Orkan. 

Im geschützten Tal der Freiberger Mulde hat die Wetterstation Holzhau eine Windgeschwindigkeit von 59.76 km/h gemessen. Das entspricht noch einem "Steifen Wind" und Windstärke 7. Der Übergang zu Windstärke 8 läge bei 62 km/h.

Das Erzgebirge bekam von "Kirsten" nur das südliche Randgebiet zu spüren. Daher bogen sich schon am Mittwoch Vormittag die Bäume, doch schwere Schäden blieben aus. 

Die Freiberger Eisenbahn wurde in einem Waldgebiet zwischen Lichtenberg und Berthelsdorf gestoppt. Die Krone einer rund 15 Zentimeter dicken Birke mit etwa 5 Zentimeter starken Ästen war auf das Gleisbett gefallen.

Die Passagiere hatten genug Zeit, sich das Umfeld ausgiebig anzuschauen. Im betroffenen Waldgebiet liegen immer noch die Wind- und Schneebruchschäden der letzten Jahre herum. Auf halber Höhe abgebrochene Bäume mit alten Bruchstellen waren zu sehen.

Offensichtlich haben es die Freiberger Eisenbahngesellschaft und die, für den Betrieb der Bahnstrecke verantwortliche RP Eisenbahn in diesem Sommer erneut versäumt, den Baumbestand am Gleisbett freizuschneiden und den Bahnbetrieb für den kommenden Winter zu sichern.

Sollte von Nachbargrundstücken eine Gefährdung ausgehen, kann die Bahn gegenüber den jeweiligen Grundstückseigentümern ihre Interessen durchsetzen.

Wie soll das erst werden, wenn die Bahn künftig über den Erzgebirgskamm bis nach Tschechien fahren will?

Die Fahrgäste mussten am Mittwoch ca. 50 Minuten Wartezeit in Kauf nehmen. Dann kam ein Mitarbeiter der RP Eisenbahn mit der Kettensäge und ermöglichte die Weiterfahrt des Zuges  FEG 27787 nach Freiberg.

Da die Freiberger Eisenbahn in den Ferien lediglich im Zweistundentakt fährt, konnte die Verspätung innerhalb kurzer Zeit wieder ausgeglichen werden. Der nachfolgende Zug nach Holzhau fuhr nahezu planmäßig aus dem Bahnhof Freiberg heraus.

Ansonsten wurden aus dem Ortsgebiet und von den Straßen keine größeren Schäden oder Behinderungen bekannt. 

 


 

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Erstellt: 28.08.2020
Aktuell: 31.08.2020
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