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Satzung des Tourismusvereins Holzhau e.V. (Paragraphen 11-15)

(Veröffentlicht am 27.01.2006 • Geschätzte Lesedauer: 2-5 Minuten)

§ 11 Die Arbeitsgruppen bzw. Ausschüsse

Der Tourismusverein Holzhau kann  auf Beschluss des Vorstandes Arbeitsgruppen bzw. sogenannte "Ausschüsse" bilden.
Die Vorsitzenden werden vom Vorstand bestimmt. Die anderen Mitglieder der Arbeitsgruppen können entweder vom Vorstand ernannt oder von den Arbeitsgruppenvorsitzenden berufen werden. Die Mitglieder des Vereins können in den Arbeitsgruppen entsprechend der gegebenen Voraussetzungen und Interessen mitarbeiten. Die Arbeitsgruppenvorsitzenden können zur Lösung von Spezialfragen auch Nichtmitglieder ständig oder zeitweise um die beratende Mitarbeit in der Arbeitsgruppe bitten.
Die Arbeitsgruppen / Ausschüsse können jederzeit vom Vorstand abberufen werden.

§ 12 Die Beitragsordnung

(1) Die Beitragshöhe und die Beitragszahlung werden durch die Beitragsordnung geregelt. Die Beitragsordnung wird in der Ordentliche Mitgliederversammlung des Tourismusvereins beschlossen. Solange kein anderer Beschluss vorliegt, gilt die alte Beitragsordnung fort. Für Beschlüsse zur Beitragsordnung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder notwendig.

(2) In der Beitragsordnung sind alle Modalitäten über die Beiträge geregelt. Die Mitgliedschaft im Tourismusverein verpflichtet die Mitglieder zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages.

(3) Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.

§ 13 Zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten des Vereins

(1) Neben der Finanzierung des Vereins nach der Beitragsordnung kann der Verein weitere Einnahmequellen zur Deckung seiner Aufwendungen nutzen:

  • Einnahmen aus organisierten Veranstaltungen und der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
  • Projektbezogene Subventionen / Fördermittel
  • Spenden / Sachleistungen
  • Zuwendungen von Sponsoren
  • Dienstleistungen gegenüber Nichtmitgliedern
  • andere Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln

(2) Zur Erfüllung besonderer Aufgaben kann die Mitgliederversammlung mit einer einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder die Erhebung von Umlagen, wie "Bettengeld" oder Ähnliches, beschließen.

(3) Der Verein haftet bei Verbindlichkeiten gegenüber Vertragspartnern mit seinem Vermögen. Die Mitglieder haften nicht mit ihrem persönlichen Eigentum, wenn Ansprüche gegen den Verein geltend gemacht werden. In anderen Fällen treten die dafür vorgesehenen gesetzlichen Regelungen ein.

§ 14 Die Kassenprüfer

(1) Über die Verwendung der finanziellen Mittel erfolgt eine Prüfung durch zwei Kassenprüfer.

(2) Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte mit einfacher Mehrheit zwei Rechnungsprüfer für die Dauer von drei Jahren, welche nicht dem Vorstand angehören dürfen.

(3) Wiederwahl ist möglich.

(4) Unterbleibt eine Wahl, so sind die vorangegangenen Kassenprüfer auch für die Prüfung des folgenden Jahres ernannt.

(5) Die  Rechnungsprüfer berichten  vor der Jahreshauptversammlung bzw. Ordentlichen Mitgliederversammlung.

(6) Die Mitgliederversammlung erteilt dem Vorstand Entlastung.

§ 15 Änderung der Satzung

(1) Die vorliegende Satzung wurde einstimmig beschlossen.

(2) Änderungen der Satzung erfordern bei der ordentlichen Mitgliederversammlung die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

(3) Änderung des Verbandszwecks bedürfen der in § 33 Abs. 1 Satz 2 BGB bestimmten Mehrheit und Form.

(4) Beschlüsse der Mitgliederversammlung

  • über Änderungen solcher Bestimmungen der Satzung, welche den Zweck, die Gemeinnützigkeit oder die Vermögensverwaltung des Vereins betreffen
  • über die Verwendung des Vermögens des Vereins bei seiner Auflösung oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks

sind vor Inkrafttreten dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen und dürfen erst nach dessen Zustimmung ausgeführt werden.

 

 


 

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 27.01.2006
Aktuell: 04.07.2018
Seitenaufrufe: 6732
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