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Ausstellung in der Rathausgalerie "Lebendige deutsche Industriegeschichte" - Eisenbahn

(Veröffentlicht am 12.02.2007 • Geschätzte Lesedauer: 2-4 Minuten)

Ausstellung in der Rathausgalerie Lebendige deutsche Industriegeschichte - Eisenbahn dampflok eisenbahn ausstellung lok reichsbahn bahnlinie schellenberg BW Dresden Altstadt. 2000 / Foto: Schellenberg
BW Dresden Altstadt. 2000 / Foto: Schellenberg

In der Rechenberger Rathausgalerie ist im Februar 2007 eine Ausstellung zum Thema "Lebendige deutsche Industriegeschichte" - Eisenbahn zu sehen. Herr Dipl.-Phil. Frieder Schellenberg aus Bienenmühle hat für holzhau.de eine Pressemitteilung bereitgestellt.

Das 19. und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts waren von einer stürmischen Entwicklung der deutschen Industrie gekennzeichnet. Es galt den Vorsprung Englands aufzuholen, besser gesagt: Zu überholen.

Dafür steht die dynamische Entwicklung im Lokomotivbau. Heute ist die Entwicklung der Dampflokomotive weltweit abgeschlossen. Diese beeindruckende autonome Kraftmaschine hat in Deutschland für fast anderthalb Jahrhunderte die Zugförderung beherrscht: Die Dampflok war das Sinnbild des Eisenbahnzeitalters. Wer sie in Betrieb erlebt hat, wird diesen Eindruck kaum vergessen.

Unsere Menschen wollen wissen, auf welchen Grundlagen die bekannten jüngeren Dampflok-Konstruktionen beruhen. Seit mehr als 100 Jahren bemühen sich Ingenieure, auf Schienen schneller als 200 km/h zu fahren. Doch mit der zunehmenden Motorisierung des Luft- und Straßenverkehrs am Ende der zwanziger Jahre war bei vielen Bahnveranstaltungen die Frage der Geschwindigkeitssteigerung wieder aktuell. Gerade im Eisenbahnjubiläumsjahr 1935 wollte die Deutsche Reichsbahn mit Stromlinienlokomotiven "ins zweite Jahrtausend" rasen.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den deutschen Dampflokomotiven, ihren Konstrukteuren, Industrieunternehmen und dem Streben nach Vollkommenheit. Mit einer lebendigen Schilderung, den zahlreichen Lokomotivbildern und ausgewählten Bildern von Männern der Maschine bringt diese Ausstellung jedem Eisenbahnfreund einen informativen Überblick.

Dabei wurden Fotografien der Vorzug eingeräumt, um anschaulich zu sein. Dem uneigennützlichen Wirken fühlt sich der Gestalter der Ausstellung verpflichtet. Ein besonderer Schwerpunkt wurde deshalb auf die Firmen Borsig in Berlin, Hartmann in Chemnitz und Henschel in Kassel gelegt.

Man wird über die Zusammenstellung und Auswahl der Fotografien streiten können, diese Lokomotivfirma fehlt vielleicht, jene Lokomotive mag zu häufig vertreten sein - eine Ausstellung ist immer etwas subjektives, Ausdruck persönlicher Vorliebe.

Diese Ausstellung will ausschließlich dem Zweck dienen, all die Menschen vor dem Vergessen zu bewahren, die Reichsbahnbeamten und Konstrukteure, Handwerker und Ingenieure der Lokomotivindustrie, sowie Lokführer, Heizer und natürlich das Werkstättenpersonal.

Ein besonderer Dank gilt all den fleißigen Helfern beim Zusammenstellen der Ausstellung.

 


 

(Textautor: Dipl.-Phil. Frieder Schellenberg)

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 12.02.2007
Aktuell: 21.02.2018
Seitenaufrufe: 4182
Ähnliche Themen: Dampflok Eisenbahn Ausstellung Lok Reichsbahn Bahnlinie Schellenberg
Leserbriefe, Kommentare und Meinungen zu diesem Artikel

Volker Sohr: Sehr geehrte Damen und Herren, über die Mühe und die Arbeit zu dieser Ausstellung besteht kein Zweifel. Nicht gefällt mir und auch einigen ehemaligen Kollegen von Herrn Schellenberg seine Selbstdarstellung in den veröffentlichten Zeitungsartikeln: -Herr Schellenberg hätte eigentlich mit erwähnen müssen,daß er nur Reichsbahnrat wurde,weil er mehrere Jahre als Parteisekretär beim Bahnhof Freiberg tätig war Dienstränge wurden gleich Anfang der 90er Jahre bei der DR abgeschafft,eigentlich kann er also nicht 1999 als Reichsbahnrat bei der DB in den Vorruhestand gegangen sein?) -weiterhin muß ich bezweifeln,daß er E-Loks gefahren hat und angeblich auf fast allen sächsischen Strecken als Lokführer zu Hause war. Etwas Bescheidenheit wäre hier angebrachter! Mit freundl. Grüßen Volker Sohr


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