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Spamfilter auf holzhau.de "schärfer" eingestellt (23.2.2008)

(Veröffentlicht am 23.02.2008 • Geschätzte Lesedauer: 2-5 Minuten)

Auch nach der Installation eines Spamfilters im vergangenen Frühjahr beklagen unsere Vermieter immer noch bis zu 700 Werbe-Emails (Spam) pro Tag. Zwar wurden hunderte Mails pro Tag als Spam erkannt und markiert, aber eine befriedigende Lösung war das nicht. Immerhin mußten die Emails vom Empfänger (teilweise) manuell aussortiert und gelöscht werden. Hinzu kamen nochmals 100.000 Emails im gesamten System, welche so stark spamverdächtig waren, daß sie nicht zugestellt, sondern sofort automatisch gelöscht wurden.

Spammails (Spam=Sülze, abgeleitet von "Gesülze") sind einer der wenigen Nachteile des Internets. Aber auch im realen Leben regt man sich ja über den mit sinnloser Werbung zugestopften Briefkasten auf. Der Aufkleber "Bitte keine Werbung einwerfen" schreckt nicht einmal mehr die Kinder ab, welche am Wochenende von Haus zu Haus ziehen und sich etwas hinzuverdienen.

Vor wenigen Tagen haben wir weitere Maßnahmen ergriffen, um die Email-Werbeplage einzudämmen. Unser Server vergleicht eingehende Emails mit Spam-Listen, in denen alle aktuell bekannten Spam-IPs verwaltet und gesperrt werden. Erreicht eine Email unseren Server und der PC des Absenders ist bereits als "Spammer" gelistet, wird die Nachricht nicht mehr angenommen / sofort zurückgewiesen. 

Vergleichbar ist die Technologie mit folgendem Beispiel: Man beobachtet ständig alle Fahrzeuge, die nichts anderes tun, als ständig von Haus zu Haus zu fahren. Die KFZ-Kennzeichen der  Fahrzeuge meldet man an eine zentrale Stelle. Dabei ist völlig uninteressant,  wer im Fahrzeug sitzt und was da verteilt wird. Wer tausendfach von Haus zu Haus fährt, macht sich - im Zusammenhang mit der Verteilung von Werbung- verdächtig. Oder haben Sie schon einmal, am Ende gar mehrmals pro Stunde, Briefe an alle Bürger dieser Welt geschickt ? Möchte dieses Fahrzeug dann am eigenen Grundstück anhalten, fragt man zuerst bei dieser zentralen Stelle nach. Ist das Nummernschild dort bekannt, stellt sich der Hund des Hausherren in den Weg und verweigert den Zugang zum Briefkasten. Die Zusendung wird unmöglich gemacht.

Es ist leider eine Vorgehensweise, die an alte Zeiten erinnert, aber auf anderem Wege scheint sich die Email-Werbeflut nicht mehr eindämmen zu lassen. Man muß tatsächlich "verdächtige Aktivitäten an eine Zentrale" melden, um im "Falle eines Falles" selbst am gesammelten Wissen der Masse teilhaben zu können.

Von dieser Blockade profitieren nun auch Emailadressen, die als Weiterleitung konfiguriert sind. Bisher wurden diese bei der Spamfilterung nicht berücksichtigt. Die Emails wurden ungefiltert weitergeschickt. Dadurch bestand die potentielle Gefahr, daß unser Server von nachfolgenden Systemen als "Spamschleuder" eingeordnet werden könnte.

Rechenleistung wird jetzt im eigentlichen Spamfilter gespart, weil weniger Emails ankommen, die auf diverse Kriterien zu prüfen sind (Ob zum Beispiel die Worte Viagra, Cialis, kostenlose Software usw. darin vorkommen) 

Sollten mit den aktuellen Einstellungen Probleme auftreten, wird um Mitteilung gebeten. Es ist durchaus möglich, daß Emailadressen von "Kostenlos-Mail-Anbietern" ebenso geblockt werden, weil diese kostenlosen Emailadressen oft von Werbemailern mißbraucht werden.

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 23.02.2008
Aktuell: 21.02.2018
Seitenaufrufe: 4506
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