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Bergbaumuseum Freiberg verlängert Sonderausstellung bis 24.8.2008

(Veröffentlicht am 04.08.2008 • Geschätzte Lesedauer: 3-7 Minuten)

Die Sonderausstellung im Stadt- und Bergbaumuseums Freiberg, Am Dom 1, wird bis 24. August 2008 verlängert. Unter dem Titel „Schon vergessen? - Fotodokumente zur Freiberger Zeitgeschichte zwischen den Jahren 1956 und 2003“ kann die Fotoausstellung zu den Öffnungszeiten weiterhin besucht werden. Das Museum hat von Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr geöffnet. Letzter Einlass 16.30 Uhr. Montag geschlossen.

Pressemitteilung Bergbaumuseum Freiberg: Die Fotoausstellung mit Arbeiten von Gunther Galinsky, Freiberg, präsentiert in einer eindrucksvollen Retrospektive annähernd 200 Fotos, die im oben angegebenen Zeitraum entstanden. Sie lassen sich in Fotos vor der Wende, zur Wendezeit und nach der Wende unterteilen. Die Abbildungen in jedem einzelnen Bilderrahmen erzählen eine kleine Geschichte. Thematische Schwerpunkte sind beispielsweise Porträts, Gebäude, Ereignisse und „der besondere Blick“. Neben ausgewählten Fotografien präsentiert der Jubilar einige seiner Druckschriften, darunter die in den letzten Jahren entstandenen Bücher und die von ihm im Laufe von einem halben Jahrhundert benutzten Kameras.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. August zu sehen.  

Gunther Galinsky

Seit Jahrzehnten frönt Gunther Galinsky, der jetzt seinen 70. Geburtstag begeht, seinem Hobby Fotografie. Bis heute begleitet ihn die Kamera auf seinen Wegen, mit der er als scharf beobachtender Dokumentarist des aktuellen Geschehens, als Entdecker des besonderen Motivs alles Festhaltenswerte auf „Film“ bannt. Was den Jubilar auszeichnet und sich in seinen Motiven deutlich widerspiegelt, ist seine tiefe Liebe zu Freiberg und zur gesamten Region. Man braucht dazu nur eines der sieben Bücher, die seit 1998 entstanden sind, zur Hand nehmen. Dort thematisierte Gunther Galinsky gemeinsam mit der Freiberger Journalistin und Buchautorin Sabine Ebert beispielsweise Gottfried Silbermann, sein Erbe und seine Erben oder beschäftigte sich mit Interessantem und Wissenswertem aus dem Landkreis. Als Kassenschlager mit mittlerweile fünf Auflagen erwies sich der 2001 vorgestellte Band „Freiberg – Als die Schornsteine noch rauchten“, eine „Stadtchronik“ der Jahre 1945 bis 1989 in Bildern. Bedarf es eines weiteren Beweises für die Feststellung, dass sich Gunther Galinsky auf dem Zenit seines Schaffens befindet?

Der Jubilar suchte und fand seit über vier Jahrzehnten immer wieder Mitstreiter, riss sie in seiner Begeisterung für die Fotografie mit und brachte sie im Kreis der Freiberger Fotofreunde zusammen. Pflege des Gemeinschaftssinnes, fachlicher Austausch und Realisierung von Projekten gehen bei den Fotofreunden Hand in Hand. Gunther Galinsky war und ist hier Spiritus Rector wie Motor zugleich. Was dank gegenseitig befruchtenden Wirkens speziell im letzten Jahrzehnt als kooperative Leistung entstand, kann sich wahrlich sehen lassen. Dazu zählen, um wenigstens einige Leuchttürme zu nennen, die Fotobände „Freiberg erleben….“ von 2004 und „Freiberg – Eine Region erleben“ aus dem Jahr 2007. Auch eine ganze Reihe von Ausstellungen müssen in diesem Kontext angeführt werden, so die im Stadt- und Bergbaumuseum anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Fotofreunde im Jahr 2000 und die im Jahr 2007 präsentierte Exposition mit Impressionen aus dem Freiberger Land.

Eine beträchtliche Anzahl von Fotos übergab Gunther Galinsky in den letzten Jahren den Stätten der Bewahrung lokaler und regionaler Identität, also Museen und Archiven, vor allem natürlich in Freiberg, aber auch in Mittweida und Altenberg. Hier stehen sie den heutigen Interessenten wie auch nachfolgenden Generationen zur Verfügung.

Das jahrzehntelange unermüdliche Wirken Gunther Galinskys hat mehrfach eine Würdigung erfahren. Seine Stadt Freiberg verlieh ihm 1999 den Bürgerpreis. Die vielleicht größte Ehrung dürfte jedoch darin bestehen, dass ihn die Einwohner Freibergs für seinen außerordentlichen und ganz besonderen Einsatz sehr achten und schätzen.

Eigentlich könnte sich der Jubilar bei der stolzen Bilanz zur Ruhe setzen. Aber dies wäre nicht der Gunther Galinsky, den wir kennen. Längst hat er neue Vorhaben in Angriff genommen. Auch die Ausstellung „Schon vergessen?“ gehört dazu. Mit dieser Exposition möchte der Jubilar Bilanz ziehen über sein rund ein halbes Jahrhundert währendes Engagement für die Fotografie und für Freiberg. Zugleich liegt es ihm am Herzen, mit der Ausstellung den Betrachter gerade im Zeitalter der Massenfotografie auf die Notwendigkeit bestimmter Qualitätsansprüche aufmerksam zu machen. Am Besten, Sie besuchen die Ausstellung selbst und überzeugen sich von dem äußerst umfangreichen und vielfältigen Schaffen Gunther Galinskys, von seinen Ansprüchen und Wertmaßstäben. Lassen Sie sich gefangen nehmen von den auf Film gebannten Momenten unserer Zeit.

 

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 04.08.2008
Aktuell: 28.08.2008
Seitenaufrufe: 4964
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