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Adam Ries soll seine Rundfunkgeräte anmelden - Haustein fordert: GEZ abschaffen !

(Veröffentlicht am 12.03.2009 • Geschätzte Lesedauer: 1-3 Minuten)

Adam Ries soll seine Rundfunkgeräte anmelden - Haustein fordert: GEZ abschaffen ! heinz peter haustein gez annaberg adam ries rundfunkgebühren Heinz-Peter Haustein (FDP /MdB)
Heinz-Peter Haustein (FDP /MdB)

Kein verfrühter Aprilscherz, sondern Realität: Die GEZ Köln hat den vor vielen hundert Jahren verstorbenen Rechenkünstler Adam Ries aus Annaberg / Erzgebirge angeschrieben und ihm einen Gebührenbescheid zugestellt. Das geht aus einer Pressemeldung unseres Bundestagsabgeordneten Heinz-Peter Haustein (FDP) hervor, welche gestern bei holzhau.de per Email einging. Darin heißt es:

GEZ jetzt abschaffen!

Zu der Posse bei der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) um den Gebührenbescheid für den vor 450 Jahren verstorbenen Adam Ries erklärt der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete, ehrenamtliche Bürgermeister und Unternehmer Heinz-
Peter Haustein: "Dass die GEZ negative Schlagzeilen macht, ist nichts Neues. Schließlich sind die unseriösen Methoden des Gebühreneinzugs hinlänglich bekannt. Doch dass jetzt Adam Ries einen Rundfunkgebührenbescheid aus Köln erhalten hat, schlägt dem Faß den Boden aus. Und dass selbst nach dem schriftlichen Hinweis des Adam-Ries-Museums in Annaberg-Buchholz, dass der Mann seit Jahrhunderten tot sei, sogar noch der Mahnbescheid folgte, spottet jeder Beschreibung.

Die GEZ muss dringend abgeschafft und unser ganzes System der Rundfunkfinanzierung reformiert werden. Die gerätebezogene Gebühr ist nicht mehr zeitgemäß. Die FDP plädiert für eine personenbezogene Medienabgabe.
Diese läge ... laut wissenschaftlichen Berechnungen mit 9 – 11,- € pro Monat sogar unter den jetzigen Rundfunkgebühren!"

Auch im Tourismusbereich führt die Kostenposition "gerätebezogene Gebühr" immer wieder zu Diskussionen. Obwohl die meisten Deutschen zu Hause bereits brav ihre Gebühren überweisen, müssen Vermieter in Deutschland für die Geräte in den Ferienwohnungen oder Hotelzimmern nochmals zahlen. Während dieser Zeit nutzt der Gast aber seine Geräte zu Hause nicht.

Die immer weiter ausufernden Internetaktivitäten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden ebenso hart kritisiert. Sie werden nur von deutschen Bürgern finanziert, sind aber weltweit kostenlos abrufbar.

Man kann sich Haustein´s Standpunkt also nur anschließen...

 

Informationen zu diesem Artikel:

Redakteur: Tino Bellmann
Erstellt: 12.03.2009
Aktuell: 18.10.2012
Seitenaufrufe: 6283
Ähnliche Themen: Heinz Peter Haustein Gez Annaberg Adam Ries Rundfunkgebühren
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