Holzhau
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Die Gemeinde Rechenberg-Bienenmühle mit den Ortsteilen Holzhau und Clausnitz hat einen neuen Gemeinderat gewählt

In einem früheren Artikel haben wir die Wahlergebnisse des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen zur Gemeinderatswahl ausgewertet. Dort wurde jedoch nur bekannt gegeben, welche Parteien und Wählervereinigungen welche Stimmenzahlen erhielten. Jetzt liegen auch die Informationen vor, welche Personen mit wie vielen Stimmen gewählt wurden. Das bedeutet: Jetzt ist offiziell, wer künftig im Gemeinderat unseres Ortes sitzen wird.

Bei der Gemeinderatswahl am 26.5.2019 waren 1588 Einwohner wahlberechtigt. Von ihrem Stimmrecht machten 1155 Personen Gebrauch. Bei der Auszählung gab es 18 ungültige Stimmzettel, demzufolge waren 1137 Stimmzettel gültig. Jeder Wähler konnte nach Belieben drei Stimmen  vergeben. Es wurden aber nur 3330 gültige Stimmen abgegeben. Es wären maximal 3411 Stimmen möglich gewesen.

Die meisten Stimmen erhielt der selbstständige Physiotherapeut Christian Thiele aus Rechenberg. Holzhau.de gratuliert zu 436 Einzelstimmen. Thiele gehört zur "Wählervereinigung Oberes Muldental (WOM)". 

Mit 402 Stimmen folgt ihm Nico Liebscher aus dem Ortsteil Holzhau. Auch er gehört zur WOM.

Die beiden Erstplatzierten ziehen zum ersten mal in den Gemeinderat ein, sind aber aufgrund ihrer langjährigen, ehrenamtlichen Tätigkeit bei Feuerwehr, Jugendclub, Skifaschingclub usw. ortsbekannt und anerkannt.

Der für die CDU als Einzelkandidat angetretene Bauunternehmer Frank Göhler konnte 301 Stimmen für sich gewinnen. Er gehört bei unserem Gemeinderat seit mehreren Legislaturperioden zur Stammbesetzung. Die Wähler honorierten mit der Wiederwahl sein bisheriges Engagement für die Gemeinde.

Platz 4 und 5 gehen mit 276 und 252 Stimmen an Silvio Neubert und René Rabe von der WOM. 

Dann folgen 

Als Ersatzpersonen stehen für den Gemeinderat bereit:

Für den bereits verstorbenen Ingolf Köhler gab es 8 Stimmen. Wie schon in einem anderen Artikel erwähnt, sind Wählerstimmen für zwischenzeitlich verstorbene Personen in Deutschland keine Seltenheit. Sobald die Wahlvorschläge bestätigt sind, darf an den Stimmzetteln nichts mehr verändert werden. Auch wenn es einige Wähler geschmacklos fanden - So sind die derzeit geltenden Gesetze.
 
Wir wünschen dem neu gewählten Gemeinderat einen wachen Blick für die Ereignisse in unserem Ort und für ihre Arbeit recht viel Erfolg. Es gibt mehrere Gemeinderäte, die am Punkt "Null" beginnen (müssen). Hoffen wir, dass sie sich recht schnell in die komplexe Welt der kommunalen Gesetzgebung einarbeiten, um ihre Rechte und Pflichten als Vertreter unserer Bürger wahrnehmen zu können.
 
Quelle: Sonderdruck "Öffentliche Bekanntmachung der Gemeinderatswahl"
 

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