Rechtsanwalt Jörg Neuber (Gemeinderat/FDP) zum "Schmähbrief" gegen Thomas Hetze | Druckversion

HOLZHAU

Liebe Leser, ich bin heute darauf hingewiesen worden, dass im Ortsteil Clausnitz mit einer Postwurfsendung gegen den Bürgermeisterkandidaten Hetze in einer, wie ich finde, diffamierenden Art und Weise mobilisiert wird. 

Ich möchte hierzu Stellung beziehen und rege an, über eine Berichterstattung nachzudenken.

Bedenklich finde ich vor allem, dass hier nicht für einen bestimmten Kandidaten, sondern ausschließlich gegen einen solchen Stimmung gemacht wird. Dabei lässt sich zu den einzelnen Punkten manches sagen.

Thomas Hetze  wird vorgeworfen, dass er die Rettung und den Erhalt der Grundschule in Clausnitz als erreichtes Ziel in seinem Wahlkampf betont und dabei gleichzeitig eine Gruppe von Bürgern unterschlägt, die dieses Ziel erreicht haben.

Richtig ist aus meiner Sicht allein, dass die Rettung und der Erhalt der Grundschule ausschließlich durch eine Gruppe überaus engagierter Einwohner erreicht wurde. Wer sich dafür interessiert weiß, dass Thomas Hetze eines der aktivsten Mitglieder dieser Gruppe war und vor allem das Mitglied war, welches am meisten eigene Freizeit und finanzielle Mittel (z.B. immense Fahrtkostenaufwendungen) in dieses Ziels investiert hat. Wer sich über die Rolle von Thomas Hetze innerhalb dieser Gruppe informieren will, sollte dies bei den Clausnitzer Mitgliedern dieser Gruppe, etwa Kathrin Stebel oder Herrn Pfarrer Michael Fischer tun.

Eine echte Verunglimpfung sehe ich darin, dass Thomas Hetze vorgeworfen wird, dass er bereits für verschiedene Gruppen und Institutionen kandidiert hat. Wer dies einem Kommunalpolitiker zum Vorwurf macht, zeigt aus meiner Sicht, dass er von den kommunalpolitischen und -rechtlichen Rahmenbedingungen keine Ahnung hat. Für mich ist das eher ein Zeichen dafür, dass nicht Parteiprogramme, sondern das Interesse an der Mitwirkung und der Lösung kommunaler Probleme im Vordergrund stehen. Im übrigen zeigt nicht nur das herausragende ehrenamtliche Engagement und eine sechsjährige Mitgliedschaft im Gemeinderat, dass es Thomas Hetze bei seiner kommunalpolitischen Arbeit nicht um die Absicherung seines Einkommens geht. Für die übrigen Bürgermeisterkandidaten steht dieser Beweis noch aus.

Erst recht ist für mich der Vorwurf, Thomas Hetze habe Holzhauer mobilisiert, um einen Clausnitzer Bewerber für das Bürgermeisteramt Unterstützung zu gewähren, völlig unverständlich.

Ich persönlich finde es toll, dass ein junger Clausnitzer Bürger von sich aus signalisiert, sich kommunalpolitisch engagieren zu wollen.

Dass ein solches Engagement auch dadurch gewürdigt werden soll, dass man einem solchen jungen Mann Unterstützung gewährt, kann ich nicht falsch finden. Die Unterstützung eröffnet lediglich die Wahl und nichts anderes - für alle Einwohner.

Im übrigen sollte an dieser Stelle doch bitte offen gelegt werden, woher diese Kenntnis hinsichtlich der Unterstützungsunterschriften stammt. Diese unterliegen dem Wahlgeheimnis.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Neuber

 


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