Das war der Januar 2017 in Holzhau - Die Wetterdaten im Überblick | Druckversion

HOLZHAU

Der Januar 2017 begann schon kurz nach dem Jahreswechsel mit einem entschlossenen Wintereinbruch. Innerhalb weniger Tage wuchs die Schneedecke auf etwa 70 Zentimeter. Während im Flachland bei wenigen Zentimetern Schnee der Verkehr zusammenbrach, arbeitete der Winterdienst in Holzhau zuverlässig. Die Straßen waren meist ab 5 Uhr geräumt und gut befahrbar.

Böiger Wind sorgte in den umliegenden Orten dafür, dass einzelne Strecken wegen starker Schneeverwehung kurzfristig aufgegeben werden mussten.

Im Januar 2017 gab es ein paar kalte Nächte. Einmal fiel das Thermometer auf -18°C. In 3 Nächten erreichten die Tiefsttemperaturen etwa -15°C. 

Zu den Durchschnittstemperaturen: Der Januar 2017 schaffte es in Holzhau mit durchschnittlich -4.83672 °C auf Platz 4 der kältesten Monate seit Februar 2007. Auf Platz 1 liegt der Februar 2012, gefolgt vom Dezember 2010. Auf Platz 3 liegt der Januar 2010.

Der Januar 2017 war also der zweitkälteste Januar seit Februar 2007. (Unsere Wetterstation wurde im Februar 2007 in Betrieb genommen.) Januar 2013 und Januar 2009 folgen mit geringem Abstand. 

Der 7.Januar 2017 schaffte es mit -18,2 °C, auf Platz 5 der ewigen Tiefsttemperaturen-Liste. 

Der 19.Januar 2017 war der Januartag mit der größten Temperaturschwankung. Nachts herrschten -15.4°C, gegen 14 Uhr 2.2°C. Macht eine Temperaturschwankung um 17.6 Kelvin. 

Auch wenn der Winter erst in 2 Monaten vorbei ist, schauen wir schon einmal auf die Kältesumme dieser Wintersaison. Mit -235 Kelvin gehört der Winter 2016/2017 schon jetzt in die Kategorie "Mäßig kalter Winter". Man errechnet die Kältesumme, indem man die Tagesmitteltemperaturen für den Zeitraum vom 1.11. bis 31.3. des jeweiligen Winterhalbjahres bildet und alle Ergebnisse unter 0°C summiert. Da es im Februar und März durchaus noch kalte Tage geben kann, ist eine Kältesumme über 300 K vorstellbar, was den Winter zum "Strengen Winter" machen würde.

Der vergangene Winter hatte eine Kältesumme von -129K und war ein "Mäßig warmer Winter".

Zusammenfassend kann man sagen: Die Serie der aufeinander folgenden "warmen" Winter ist durchbrochen worden. Möglicherweise ist es Ihnen auch schon aufgefallen, dass die Wettermoderatoren im TV seit einiger Zeit nicht mehr von "zu warmen Monaten - im Vergleich zum langjährigen Mittelwert" sprechen, wenn sie das Wetter des vergangenen Monats kommentieren.


 

 


 

 

 

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