Das "Klein-Erzgebirge" Oederan lädt zum 3. Fahrrad-Hilfsmotorentreffen ein | Druckversion

HOLZHAU

E-Bikes haben derzeit Hochkonjunktur. Doch die Idee, das eigene Fahrrad mit einem zusätzlichen Antrieb zu tunen, ist nicht neu. "Fahrräder mit Hilfsmotoren" waren nach dem Zweiten Weltkrieg genauso hipp wie es heutzutage E-Bikes sind. 

Warum sollten sich die Besitzer eines so selten gewordenen Fortbewegungsmittels nicht einmal im Jahr treffen? Am 29.07.2017 findet auf dem Parkplatz vor dem Klein-Erzgebirge Oederan das inzwischen dritte deutschlandweite und markenoffene Fahrradhilfsmotorentreffen statt.

Wer ein Fahrrad mit Hilfsmotor (nur Verbrennungsmotoren) besitzt, beispielsweise eines von MAW, und es gern präsentieren möchte, ist zu diesem Treffen ganz herzlich eingeladen. Das Anmeldeformular finden Sie auf der Homepage www.klein-erzgebirge.de oder Sie rufen uns unter 037292/5990 an.

Im letzten Jahr tummelten sich etwa 70 Teilnehmer auf dem Parkplatz vor dem Klein-Erzgebirge. Natürlich wollen die Gefährte nicht nur bestaunt, sondern auch gefahren werden. Bei einer kleinen Rundfahrt durch die Umgebung lacht nicht nur das Liebhaberherz, auch das Knattern erfüllt die Luft mit "Musik". So manches kuriose Zwei- oder Dreirad lässt sich bei dem Treffen finden. Eines ist der "Hühnerschreck", aus dem Heine´s Würstchen verkauft werden. 

Der Name MAW-Hilfsmotor geht auf den kleinen Zweitaktmotor zurück, der ab 1954 im VEB Messgeräte- und Armaturenwerk "Karl Marx" produziert wurde. Bekannt sind sie vor allem als Anbaumotoren für Fahrräder. Diese wurden Hühnerschreck, Hackenwärmer oder Maff genannt.

 



 
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