Zur Sanierung der Mittelschule Rechenberg - von Frieder Schellenberg | Druckversion

HOLZHAU

Die Zukunft unserer Schulen ist uns sehr wichtig, sie gehören zu unserem Ort! Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, am 18.Juni 2008 wurde von mir eine Beschlussvorlage zum Erhalt unserer Mittelschule bei Bürgermeister Werner Sandig eingereicht. Dies war sicher Anlass, die Gemeinderatssitzung am 23.09.2008 vor Ort in den Räumen der Mittelschule durchzuführen.

Langfristig ist am Schulgebäude ein großer Reparatur- und Sanierungsaufwand aufgelaufen. Das Lehrerkollegium unserer Schule nahm fast vollständig an dieser öffentlichen Sitzung teil, was die große Bedeutung unseres Anliegens unterstreicht. In einem Diskussionsbeitrag fragte eine Lehrerin sinngemäß, warum in den vergangenen 10 Jahren am Schulgebäude nicht genügend saniert wurde.

Zum wiederholten Male fand  eine Vorort-Besichtigung der Räumlichkeiten mit den Gemeinderäten statt, an der diesmal auch die anwesenden Lehrer und Gäste teilnehmen konnten. Meine Beschlussvorlage wurde lediglich verlesen, eine Abstimmung über diese fand jedoch noch nicht statt. Ich halte an der vorgenannten Beschlussvorlage weiterhin fest und hoffe, dass es nach einer angemessenen Bedenkzeit für unsere Abgeordneten, in der nächsten Gemeinderatssitzung zu einer Abstimmung kommen wird.

Die in der Diskussion vorgetragene Vision vom Bau einer neuen Schule erscheint uns auf Grund der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzlage nicht realisierbar. Der diesbezügliche Beitrag in der Tageszeitung "Freie Presse" vom 25.09.2008 und die daraus gezogene Schlussfolgerung waren deshalb der Sache nicht dienlich und führen nicht zum Ziel.

Wir setzen uns weiterhin für den Erhalt unserer Schulen im Ort ein. Deshalb begrüßen wir, dass nun wieder eine Kommission gebildet werden soll, die sicher konstruktive Lösungsvorschläge zur Mittelschulproblematik erarbeitet.

Die Vision eines Schulneubaues sollte nicht dazu führen, das dringliche Problem einer Sanierung unseres Mittelschulgebäudes zu vernachlässigen und vor sich her zu schieben. Ohne ein sinnvolles Nachnutzungskonzept für die bestehenden Gebäude stünde das ohnehin nicht zur Debatte.

Bürgermeister und Gemeinderat tragen für die Zukunft unserer Schulen im Ort große Verantwortung. Die konstruktiven Diskussionsbeiträge unseres Lehrerkollegiums und weiterer anwesender Gäste verpflichten mich, nun noch aktiver für den Erhalt unserer Mittelschule einzutreten.

Ihr Frieder Schellenberg

 

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